Loferer Steinberge
Rahmenmaß 100 x 123 x 7,5 cm
Valentin Theuermann, Wien; Juli 1939?, Galerie Welz; 14.4.1944, Landesgalerie; nach 1952 in die Residenzgalerie Salzburg übernommen
JUFFINGER 2010, Bd. 1, S. 165
Dem Titel des Gemäldes folgend, handelt es sich bei dem teilweise in intensivem Türkis ausgeführten Gewässer, in dem sich im Bildvordergrund Gräser spiegeln, um die Saalach. Baumstamm und -stümpfe, Felsbrocken, Buschwerk und bewaldete Erhebungen akzentuieren ihren hinter einer Biegung verschwindenden Lauf. Eine bewaldete Felsformation, in deren oberster Region Schnee liegt, schließt die unbelebte, frühherbstliche Landschaftsdarstellung ab.
Die "Loferer Steinberge" zählten im 19. Jahrhundert nicht zu den inflationär wiedergegebenen Sujets wie etwa der Watzmann. Zudem entspricht die in diesem Werk gewählte Blickrichtung nicht der anhand von Bildern und später Postkarten überlieferten Standardansicht, bei der hinter Lofer zwischen Ochsen- und Breithörnern die unverkennbare Spitze des Kreuzreifhorns aufragt. Vermutlich zeigt dieses Werk die „Seitenansicht“ eines Teils der Horngruppe der nördlichen Kalkalpen: jene des Ochsenhorns.
Ducke Astrid: Österreichisch, Loferer Steinberge. In: Ducke Astrid, Habersatter Thomas (Hg./(Ed.): Stadt - Land - Berg. Salzburg und seine Umgebung. Town - Landscape - Mountain. Salzburg and surroundings. Residenzgalerie Salzburg. Salzburg 2022, S. 162, Abb. S. 163
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