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Männerbildnis

Pedro de Moya (um/c 1619 - 1674)

Männerbildnis
Gemälde
Öl/Leinwand
Bildmaß 114,6 x 89,7 cm
Rahmenmaß 130,5 x 107,1 x 8,5 cm
564
Derzeit nicht in der Ausstellung
Spanischer Barock
© Residenzgalerie Salzburg, Aufnahme Fotostudio Ulrich Ghezzi, Oberalm

Viele Werke Moyas mit christlichen Sujets sind heute zerstört oder verschollen. Seine Bedeutung als Porträtist ist mangels bekannter Werke bisher nicht nachvollziehbar. Der dunkel gelockte Herr im "Männerbildnis" erweckt mit seinen Geheimratsecken sowie mit dem Anteil an weißen Haaren im Schnauzer und dem gestutzten Kinn- und Backenbart den Anschein eines Mannes im fortgeschrittenen Alter. Mit in Falten gelegter Stirn stützt sich der in Dreiviertelansicht gezeigte Herr auf einen einfachen, von Astansätzen strukturierten Holzstock. Mit dem Zeigefinger markiert er die Seite des Buches, in dem er soeben gelesen hat. Das mit einer Schließe versehene Buch sowie seine schwarze Kleidung mit weißem Kragen, Manschetten, Umhang und gestreiften Ärmeln lassen auf einen Angehörigen einer höheren Gesellschaftsschicht schließen. Sein Blick führt an dem Betrachtenden vorbei seitlich aus dem Gemälde. Der Porträtierte und sein Hund sind von einem monochromen Hintergrund umfangen.

Ducke Astrid: Pedro de Moya, Männerbildnis, in: Ducke Astrid, Habersatter Thomas (Hrsg./Edi.): von | from 0 auf | to 100. Residenzgalerie Salzburg 1923-2023. Salzburg 2023, S./p. 180-181

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