Gschwandtmühle
Emil Jakob Schindler (1842 - 1892)
Rahmenmaß 53,5 x 43,5 x 5 cm
Strobl; eingetauscht gegen LG 340; 14.4.1944, Landesgalerie, LG 564; Bergung St. Gilgen; US-Custody; 16.11.1949, SMCA (heute: Salzburg Museum); nach 1952? in die Residenzgalerie Salzburg übernommen
JUFFINGER, PLASSER 2007, S. 195-196
JUFFINGER 2010, Bd. 1, S. 228
In den Jahren 1882 bis 1884 verbrachte Schindler die Sommermonate mit seiner Familie in Goisern. Die Mühle von Gschwandt bei Goisern war um 1884 ein häufiges Motiv für Schindlers Auseinandersetzung mit wechselnden Licht- und Witterungsverhältnissen und sein Interesse für jahres- und tageszeitliche Stimmungen.
In dieser Darstellung mit den von Schindler bevorzugten gebrochenen Grau-, Grün- und Brauntönen beschränkt sich der Detailrealismus, auf den nahsichtigen Vordergrund mit zerstörter Brücke und Mühlenwehr. Die übrigen Bildpartien bestimmt ein locker und skizzenhaft ausgeführter Farbauftrag.
Erika Mayr-Oehring: Gschwandtmühle. In: Residenzgalerie Salzburg (Hg.): Faszination Landschaft. Österreichische Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts auf Reisen. Ausstellungskatalog Residenzgalerie Salzburg, 23.7.-24.9.1995. Salzburg 1995, S. 140-141
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