Veranstaltung Dommuseum – Kunstschätze aus der Erzdiözese Salzburg im DomQuartier Salzburg

Dommuseum zu Salzburg

In den Emporenräumen des Salzburger Doms

Seit 1974 befindet sich das das Dom- und Diözesanmuseum in den Emporenräumen des Salzburger Doms, die früher teilweise als Kapellen genutzt wurden. Hier werden Kunstwerke aus 1300 Jahren Salzburger Kirchengeschichte gezeigt.

Das Herzstück des Salzburger Dommuseums bildet der Domschatz. Dieser besteht aus Geräten und Gewändern, die im Dom bei den liturgischen Handlungen zum Einsatz kamen bzw. kommen: Kelche, Monstranzen, Bischofsstäbe, Mitren und Chormäntel. Sie verkörpern gleichermaßen Glauben, Kunstsinn und Reichtum ihrer Auftraggeber.
Die im Dommuseum ausgestellten Gemälde und Skulpturen stammen zum größten Teil aus Pfarren und Klöstern der Erzdiözese Salzburg und vermitteln einen Eindruck vom künstlerischen Reichtum des Landes.

Die Hauptsehenswürdigkeiten

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Dommuseums zählen unter anderem das Rupertuskreuz aus dem 8. Jahrhundert, die Hostientaube aus Limoges, die Pretiosenmonstranz sowie Gemälde von Paul Troger und Reliefs von Georg Raffael Donner.

Die Kunst- und Wunderkammer

Im südlichen Dombogen richteten Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun und sein Nachfolger, Max Gandolf Graf Kuenburg, in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Kunst- und Wunderkammer ein, die Objekte aus Bergkristall, Elfenbein sowie Edelsteinen versammelte. Nach dem Ende des alten Erzstiftes wurde die Sammlung zerstreut, nur die Schränke blieben zurück. 1974 wurde sie im Sinne eines barocken Kuriositätenkabinetts rekonstruiert.
In der Kunst- und Wunderkammer werden heute Objekte aus der Natur und Werke der Kunst gezeigt: ausgestopfte Tiere, Fossilien, wissenschaftliche Geräte, Bergkristallschleifarbeiten und vieles mehr.

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