Wolfgang Amadé und Leopold Mozart
Zum Vatertag schließt sich unserem Programm ein Allegro aus dem „Notenbuch für Nannerl“, jener Klavierschule, die Leopold Mozart für den Unterricht seiner Tochter Maria Anna (1751-1829) anfertigte. Leopold Mozarts Œeuvre als Komponist umfasst rund 250 Werke in allen möglichen Gattungen. Seine Stellung als Hofkapellmeister in Salzburg war hoch angesehen. Doch es kam früh zu Konflikten zwischen Vater und Sohn, bis dessen Weggang nach Wien das Verhältnis endgültig zerrüttete. Er gilt heute als exzellenter Handwerker und Pädagoge, steht aber musikalisch im Schatten seines Sohnes Wolgang Amadé Mozart.
Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
An die Freude KV 53
Das Lied der Trennung KV 519
Abendempfindung KV 523
Klaviersonate Nr. 11 A-Dur KV 331
Andante grazioso
Menuetto
Alla Turca. Allegretto
aus „Die Zauberflöte“ KV 620
Arie des Tamino „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“
Mitglieder des Residenz-Ensembles
Bernhard Teufl, Tenor
Emese Wilhelmy, Hammerklavier
Pianoforte – das Hammerklavier
Ende des 17. Jahrhunderts etablierte sich mit dem Hammerklavier ein neues Tasteninstrument, auf dem man laut (forte) und leise (piano) spielen konnte – ideal für die fürstliche Kammer mit ihren speziellen Klangwelten. Im Gegensatz zum Cembalo, dessen Saiten mit Federkiel gezupft wurden, werden diese hier von kleinen, mit Filz oder Leder bespannten Hämmerchen angeschlagen. Bei unserem Instrument handelt es sich um einen Nachbau von Michael Haydns Hammerklavier von 1803.
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