In Salzburg herrschte einst ein facettenreiches kulturelles Leben, die Salzachstadt war im 17. und 18. Jahrhundert ein Zentrum für Musik, Theater und Tanz nördlich der Alpen. Als Mittelpunkt fungierte bis zur Säkularisation 1803 der Hof des Fürsterzbischofs.

Ohne Musik wär‘ alles nichts! 

Mit dem Residenz- und Dombereich umfasst das DomQuartier Salzburg somit historisch bedeutende Spielorte. Die fürsterzbischöflichen Hofmusiker, unter ihnen Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Muffat, Vater und Sohn Mozart sowie Michael Haydn, haben für diese Räumlichkeiten komponiert und hier auch selbst musiziert, sie waren ihr unmittelbarer beruflicher Wirkungsbereich. Im DomQuartier ist man Wolfgang Amadeus Mozart nah wie sonst fast nirgendwo in Salzburg.

Das DomQuartier fühlt sich dieser großen Musiktradition verpflichtet und räumt der Musik einen dementsprechenden Stellenwert im Musemskonzept ein. „Musik im DomQuartier“ stellt eine eigene Sparte dar. Es gibt mannigfaltige musikalische Veranstaltungen, die Verbindung von Raum und Musik lässt die Zeit der Fürsterzbischöfe und ihrer Hofkomponisten in einer authentischen und besonders anschaulichen Art und Weise lebendig werden.

Zudem ermöglicht die DQ Musik_App anhand von Texten, Bildern und Musikbeispielen eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch 200 Jahre Salzburger Musikgeschichte an den Originalschauplätzen.

 

 

Musik-Veranstaltungen 2019

 

Donnerstag, 14. März / 18.00 Uhr
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704), „Rosenkranzsonaten“

Ensemble Bell’arte Salzburg
Erzbischof Dr. Franz Lackner

Rittersaal, Residenz zu Salzburg
(Im Rahmen der Ausstellung „Fürsterzbischof Maximilian Gandolph Graf von Kuenberg“)

Am 14. März findet im Rittersaal der Residenz ein Konzert im Rahmen der Ausstellung „Fürsterzbischof Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg. Regisseur auf vielen Buhnen ・ 1668 – 1687“ statt. Zu hören sind die Rosenkranzsonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, dem Termin in der Fastenzeit angemessen erklingt „Der schmerzhafte Rosenkranz“ (Sonata VI-X). Mit Annegret Siedel und dem Ensemble Bell’arte Salzburg, Zwischentexte: Erzbischof Dr. Franz Lackner.