In Salzburg herrschte einst ein facettenreiches kulturelles Leben, die Salzachstadt war im 17. und 18. Jahrhundert ein Zentrum für Musik, Theater und Tanz nördlich der Alpen. Als Mittelpunkt fungierte bis zur Säkularisation 1803 der Hof des Fürsterzbischofs.

 

Ohne Musik wär‘ alles nichts!

Mit dem Residenz- und Dombereich umfasst das DomQuartier Salzburg somit historisch bedeutende Spielorte. Die fürsterzbischöflichen Hofmusiker, unter ihnen Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Muffat, Vater und Sohn Mozart sowie Michael Haydn, haben für diese Räumlichkeiten komponiert und hier auch selbst musiziert, sie waren ihr unmittelbarer beruflicher Wirkungsbereich. Im DomQuartier ist man W. A. Mozart nah wie sonst fast nirgendwo in Salzburg.

Das DomQuartier fühlt sich dieser großen Musiktradition des Hauses verpflichte und räumt der Musik einen dementsprechenden Stellenwert im Musemskonzept ein. „Musik im DomQuartier“ stellt eine eigene Sparte dar. Es gibt mannigfaltige musikalische Veranstaltungen, die Verbindung von Raum und Musik lässt die Zeit der Fürsterzbischöfe und ihrer Hofkomponisten in einer authentischen und besonders anschaulichen Art und Weise lebendig werden.

Zudem ermöglicht eine Musik_App anhand von Texten, Bildern und Musikbeispielen eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch 200 Jahre Salzburger Musikgeschichte an den Originalschauplätzen.

 

 

Barockfest im DomQuartier
Sonntag, 1. Juli 2018
17.00-22.00 Uhr

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
DomQuartier Salzburg, Salzburger Bachgesellschaft, Universität Mozarteum

 

Überall Musik – „Sag mir Muse…“

Mit der Gunst der Musen geht es in die unterschiedlichen Wandelkonzerte in den Prunkräumen der Residenz: Venus & Adonis wird dann ebenso gehuldigt, wie Bacchus & Ariadna, Diana & Apollo oder Neptun & Salacia. Auch vor dem Herkulesbrunnen im Hof der Residenz und von den Orgelemporen im Inneren des Salzburger Doms wird die Symbiose von Klang und Raum gefeiert. Zum Abschluss erklingt die großartige Hieronymus-Messe von Michael Haydn.

Die Interpreten zählen zu den herausragenden Vertretern der „Originalklangbewegung“.

 Solisten von Weltrang wie Dorothee Oberlinger, Alfredo Bernardini, Marcello Gatti, Hiro Kurosaki, Heribert Metzger, Marco Testori u.a. −  allesamt auch Professoren der Universität Mozarteum − rufen gemeinsam mit dem Barockorchester und den Vokal- u. Instrumentalensembles der Universität Mozarteum sowie dem Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft die Musen an.

 

Carabinierisaal, 17 Uhr
Eröffnungskonzert

Prunkräume der Residenz, Nordoratorium, Innenhof der Residenz
Wandelkonzerte, ab 18 Uhr

Dom, 21 Uhr
Schlusskonzert