Fort- und Weiterbildungen in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig
Im Schuljahr 2026/27 bietet das DomQuartier Salzburg in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg wieder ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte aller Schultypen an. Die Anmeldung für alle Fortbildungen erfolgt über die PH-Salzburg.
Alle Angebote finden im DomQuartier Salzburg, Residenzplatz 1, 5020 Salzburg statt.
Termine
Barock
Architektur, Kunst und barocker Lebensalltag
Mittwoch, 11.11.2026, 13.45 – 17.05 Uhr (4 UE)
Referentinnen: Mag. Andrea Löschnig Alexandra und Hederer Bakk. phil. (Kunstvermittlung)
Sekundarstufe I und II
Bildnerische Erziehung, KuG, Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und politische Bildung
Max TN: 17
Entdecken Sie den Barock am authentischen Schauplatz von Residenz und Dom: im DomQuartier Salzburg. Anhand ausgewählter Räume und Kunstwerke erschließen wir Raumdramaturgie, Bildprogramme, Machtinszenierung – ebenso wie Ernährung, Mode, Feste und den Arbeitsalltag am Fürsterzbischöflichen Hof.
Die Fortbildung verbindet kunst- und kulturhistorische Inputs mit didaktischen Werkzeugen: Objektanalyse, Bildbesprechung, sowie fächerübergreifende Lernwege (Geschichte, BE, Musik, Deutsch). Barocke Architektur, extreme Hell-Dunkel Malerei und bewegte Figuren verbinden sich im DomQuartier zu einem einzigartigen Ensemble.
Sie erhalten erprobte Materialien, digitale Anknüpfungen und Ideen für Exkursionen ins DomQuartier als außerschulischer Lernort. Austausch und kollegiale Erprobung stehen im Zentrum. Bringen Sie den Barock kompetenzorientiert, anschaulich und schülernah in Ihren Unterricht – mit Originalen, Methodenvielfalt und der Inspiration eines einzigartigen Ensembles.
Stop-Motion Trickfilm Programm
Mittwoch, 24.2.2027, 13.45 – 17.05 Uhr (4 UE)
Referentin: Alexandra Hederer Bakk. phil. (Kunstvermittlung)
Sekundarstufe I und II
Bildnerische Erziehung, KuG, Digitale Grundbildung
Max TN: 17
Nach einer Inspirationsphase im Museum wird die einfache Methode der Stop-Motion Animation kurz in der Theorie erklärt. Mit Hilfe von Fotos werden anschließend Trickfilme mit Tab oder Smartphone kreiert, die am Ende mit Musik, teilweise auch mit selbst erzeugten Toneffekten, unterlegt werden. Es werden Legetrick und Animation im dreidimensionalen Raum ausprobiert, wobei auch unterschiedliche didaktische Methoden zur Themenfindung gezeigt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten je nach Trickfilmart sowohl den Hintergrund als auch die handelnden Figuren und beleben – animieren – die unbelebten Darsteller:innen.
Vor allem die Teamarbeit führt zu tollen Ergebnissen und soll als didaktisches Mittel hervorgehoben werden. Wir zeigen, wie Gruppenarbeit initiiert und zielführend angeleitet werden kann und wie gruppendynamische Prozesse besonders gefördert werden. Dabei werden selbstständiges Arbeiten, der Dialog miteinander und Kompromissfähigkeit durch die Beschäftigung mit einem technischen Gerät für Schülerinnen und Schüler gezeigt.
Wissenskompetenz
- Bilder als Quelle für Erzählungen
- Wahrnehmungsgrenzen des Auges und Gehirns als Grundvoraussetzung für das Medium Film
Erwartete Lernergebnisse
- Möglichkeiten der kreativen Nutzung der Neuen Medien
- Die Planung und Umsetzung eines Trickfilms in der Gruppe/Klasse
Erworbene Kompetenzen
- Didaktische Methoden zur Förderung der sozialen Kompetenz im Klassenzimmer
- Methoden zur Inspiration und Ideenfindung
- Anwendung von Stop-Motion Technik und Umgang mit einem spezifischen Stop-Motion Programm
Bildbetrachtungen – spannend und nachhaltig in Theorie und Praxis
Mittwoch, 14.4.2027, 13.45 – 17.05 Uhr (4 UE)
Referentinnen: Mag. Andrea Löschnig (Leitung Kunstvermittlung DQ), Alexandra Hederer Bakk. phil. (Kunstvermittlung)
Sekundarstufe I + II
KuG und Bildnerische Erziehung (Fachfremd unterrichten)
Max TN: 15
»Man wird [geistig] reicher, wenn man Dinge sieht, ob man sich dessen bewusst ist oder nicht, weil man Verbindungen in seinem Gehirn herstellt.« – Martine Gosselink, Direktorin des Mauritshuis
Gemälde zu Erlebnissen machen! Zeichnen, Fantasieren, Dichten und Diskutieren – unzählige Wege ergänzen die traditionelle Bildbeschreibung. Doch warum mit Schüler:innen überhaupt Kunstwerke betrachten? Oder Originale entdecken? Neueste neurologische Erkenntnisse aus Amsterdam belegen den positiven Effekt von Bildern auf unser Gehirn und ergänzen die theoretische Grundlage zur Kunstbetrachtung. Wie spazieren unsere Augen über Kunstwerke? Was entdecken wir zuerst? Und wie unterscheidet sich die Sicht von Kindern und Jugendlichen von jener der Erwachsenen? Und warum ist das so?
In der Praxis werden kunsthistorische Zugänge und kreative Ansätze der Bildbeschreibung erprobt.
Eine Lehrerfortbildung voll Theorie und Praxis über Komposition, Licht und Farbe sowie sprachliche und werkorientierte Annäherungen an Bilder.
Wissenskompetenz
- verschiedene Arten der Bildbeschreibung
- Gehirnentwicklung bei Heranwachsenden durch Gemäldebetrachtung
- Licht als Darstellungselement der Malerei
- Schraffur-Techniken für den praktischen Zeichenunterricht
Erworbene Kompetenzen
- unterschiedliche Arten von Bildbeschreibungen anleiten können
- Bildbesprechungen in der Gruppe anleiten
- Anleiten von Zeichenaufgaben zur Darstellung von dreidimensionalen Objekten
Weitere Informationen und Anmeldelinks folgen in Kürze.