Wolfgang Amadé und Maria Anna Mozart
Zum Internationalen Weltfrauentag spielen Musikerinnen unseres Residenz-Ensembles die Violinsonate Nr. 17 C-Dur KV 296 von Wolfgang Amadé Mozart gefolgt von einem Allegro aus dem „Notenbuch für Nannerl“, jener Klavierschule, die Leopold Mozart für den Unterricht seiner Tochter Maria Anna anfertigte. 1764 berichtete der stolze Vater: „daß mein Mädl eine der geschicktesten Spillerinnen in Europa ist, wenn sie gleich nur 12 Jahre hat“. Wir erinnern an eine begabte Pianistin, die gemeinsam mit ihrem Bruder konzertierte und als eine der weltweit ersten Klavierpädagoginnen gilt.


Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)

Violinsonate Nr. 17 C-Dur KV 296
Allegro vivace
Andante sostenuto
Rondo. Allegro

Leopold Mozart (1719 – 1787)

Allegro C-Dur aus dem „Notenbuch für Nannerl“

 

Mitglieder des Residenz-Ensembles Salzburg
Emese Wilhelmy, Hammerklavier
Emeline Pierre Larsen, Violine

Pianoforte – das Hammerklavier
Ende des 17. Jahrhunderts etablierte sich mit dem Hammerklavier ein neues Tasteninstrument, auf dem man laut (forte) und leise (piano) spielen konnte – ideal für die fürstliche Kammer mit ihren speziellen Klangwelten. Im Gegensatz zum Cembalo, dessen Saiten mit Federkiel gezupft wurden, werden diese hier von kleinen, mit Filz oder Leder bespannten Hämmerchen angeschlagen. Bei unserem Instrument handelt es sich um einen Nachbau von Michael Haydns Hammerklavier von 1803.


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