Carabinierisaal, Residenz zu Salzburg

A different sound of music.

In der Residenz feierten schon die Fürsterzbischöfe rauschende Feste. Events aller Art waren zu ihrer Zeit an der Tagesordnung. Die Prunkräume eignen sich damit perfekt für musikalische Performances. Der Dialog zwischen Ton, Wort und Raum, zwischen Gestern und Heute ermöglicht ein bestechendes visuelles und auditives Erlebnis.

Mit den Prunkräumen der Residenz und dem Dombereich umfasst das DomQuartier Salzburg zudem bedeutende historische Spielorte weltlicher und geistlicher Musik. Hier manifestiert sich die kulturelle Bedeutung Salzburgs als Musikstadt mit internationaler Ausrichtung und jahrhundertealter glanzvoller Tradition. Die fürsterzbischöflichen Hofmusiker, unter ihnen Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Muffat, Vater und Sohn Mozart oder Michael Haydn, haben für diese Räumlichkeiten komponiert und hier auch selbst musiziert. Im Carabinierisaal fand die erste Opernaufführung nördlich der Alpen statt.


18:30 bis 19:30 Uhr: Maria Mogas Gensana

Maria Mogas Gensana erkundet in ihrer Arbeit die Möglichkeiten des Akkordeons auf außergewöhnliche Art – vorzugsweise gemeinsam mit den Schöpfer:innen, die für sie komponieren, und so eröffnet das Wechselwirken mit den Komponierenden neue Welten. Mit intensiver Präsenz bringt sie diese dann auf die Bühne, oftmals spielen dabei neben der äußerst versierten Spielweise auch performative Elemente eine wesentliche Rolle, die die Aufführungen so zu einer ganzheitlichen Erfahrung machen. 

20:15 bis 21:15 Uhr: Andreas Tentschert (AUT)

Andreas Tentschert ist Jazzpianist. Nach Aufenthalten in Linz, Wien, Barcelona und New York kehrte er wieder in seine Heimat Tirol zurück: Seit fast einer Dekade lehrt er Jazzklavier am Mozarteum und ist dort auch Abteilungsleiter für Jazz. Durch seinen offenen Zugang zur Musik zwischen akustischem Jazz und elektronischen Beats, zwischen freier Improvisation und grooveorientierter Musik bereichert Andreas Tentschert die Szene. 

22 bis 22:45 Uhr: Aruán Ortiz Trio

Aruán Ortiz gilt als “einer der kreativsten und originellsten Komponisten der Welt” (Lynn René Bailey, The Art Music Lounge). Seit über 15 Jahren lebt der in Kuba geborene Musiker, der auch Pianist und Bratschist ist, in Brooklyn, New York, wo er in der progressiven Jazz- und Avantgarde-Szene aktiv ist. Sein Werk spiegelt eine tiefe Auseinandersetzung mit dem reichen und vielfältigen musikalischen Erbe der afro-diasporischen Gemeinschaften in ganz Amerika wider, wobei er deren mündliche und generationenübergreifende Traditionen würdigt und sie gleichzeitig in einem zeitgenössischen Rahmen neu interpretiert. 

Line Up: Aruán Ortiz, Klavier | Brad Jones, Bass | Gerald Cleaver, Schlagzeug


Eintritt frei – keine Karten nötig! Einfach hingehen und genießen!

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