Eine erfolgreiche Lange Nacht der Museen ging stimmungsvoll zu Ende
Mit großer Resonanz und stimmungsvoller Atmosphäre feierte das DomQuartier Salzburg am Samstag, 3. Oktober 2026, die Lange Nacht der Museen. Zwischen 18 und 24 Uhr erlebten die Besucherinnen und Besucher barocke Pracht, besinnliche Momente und moderne Kunst, eingerahmt von musikalischen Raritäten, lebendigen Kurzführungen und kreativen Mitmachstationen.
Im Carabinierisaal präsentierten der Salzburger Musikverein mit vier Sängerinnen und Sänger auf Originalinstrumenten äußerst seltene, teils unpublizierte Werke aus dem Salzburger Domarchiv. Sonaten von Steffano Bernardi, Motetten von Andreas Hofer und Carl Heinrich Biber sowie konzertante Werke von Giuseppe Lolli und Matthias Biechteler traten in einen lebendigen Dialog mit Kompositionen des jungen Mozart. Die Konzerte um 19 und 21 Uhr setzten künstlerische Akzente und fanden großen Anklang beim Publikum; die Programmgestaltung verantworteten Josef Radauer gemeinsam mit Andreas Gassner und Gerrit Stadlbauer.
Im Rittersaal sorgten die schwungvollen Klänge von Woody’s Folk House bis 23.30 Uhr für heitere Stimmung, während Gli Quattri das musikalische Erlebnis kulinarisch abrundete und den Prunkräumen eine lebendige Note verlieh. Zeitgenössische Positionen begegneten dem historischen Ambiente in der Sonderausstellung „Stephan Balkenhol. Là ci darem la mano …“, zu der ein durchgehender Informationsstand im Weißen Saal vertiefende Einblicke bot.
Anlässlich des exakt am 3. Oktober sich zum 800. Mal jährenden Todestags des Heiligen Franz von Assisi rückte die Sonderausstellung „LebensKunst. 800 Jahre Franz von Assisi“ sein Leben, Wirken und Nachleben in den Mittelpunkt. Thematische Kurzführungen luden zu konzentrierten Einblicken ein und stießen auf reges Interesse. Weitere Kurzführungen erschlossen die Kunst- und Wunderkammer, den Domschatz, Schätze aus dem Museum St. Peter sowie Kostbarkeiten der Prunkräume. Die Taktung im Halbstundentakt sorgte für einen kontinuierlichen Fluss und kurze Wartezeiten.
Auch die eigene Kreativität kam nicht zu kurz. Im „Offenen Kunstlabor“ im Kaisersaal gestalteten große und kleine Besucherinnen und Besucher Buttons und Musikinstrumente zum Mitnehmen unter den Mottos „Mit Franz durch die Nacht“ und „Musik entdecken und erleben“. Die Verkleidungsstation im Grünen Salon ließ barocke Porträts spielerisch lebendig werden und bot zahlreiche Fotomomente. Darüber hinaus brachte die Live-Painting-Aktion des Dommuseums im „Offenen Himmel“ in der Franziskanergasse künstlerisches Schaffen in Echtzeit in den Stadtraum und verband die Museumsnacht unmittelbar mit der Stadt.
Die Dombogenterrasse und die Prunkräume eröffneten eindrucksvolle Blickachsen über die nächtliche Stadt. Das Zusammenspiel aus historischer Architektur, klassischer Musik und zeitgenössischer Kunst prägte die besondere Atmosphäre des Abends. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit zum Flanieren zwischen Konzerten, Führungen und Kreativstationen. Die Rückmeldungen fielen durchwegs positiv aus und hoben die Vielfalt des Programms, die Qualität der musikalischen Darbietungen und das kurzweilige Format der Führungen hervor.
Die Lange Nacht der Museen 2026 hat erneut gezeigt, wie lebendig das DomQuartier als Kulturensemble im Herzen des Welterbes ist. Auch in Zukunft sollen historische Schätze, aktuelle Kunst und musikalische Entdeckungen in inspirierenden Formaten zusammengeführt werden. Das DomQuartier freut sich auf weitere Abende, die die Vielfalt und Strahlkraft dieses besonderen Ortes erlebbar machen.
Für alle, die die Lange Nacht der Museen im DomQuartier verpasst haben, finden sich in unserem Veranstaltungskalender weitere spannende Angebote an Führungen, Konzerten und Workshops für alle Altersgruppen.