Überall Musik!

Die App enthält Texte, Musikbeispiele und Videos über Salzburgs Musikgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert.

Sie ist somit das ideale Begleitmedium für Ihren Besuch im DomQuartier. Sie können sich via Musik-App auch vorab informieren oder nach dem DomQuartier-Besuch darin vertiefen. Wir wünschen in jedem Fall viel Vergnügen!

 

Und so funktioniert’s:

  • App kostenlos über Ihren App Store herunterladen.
  • App auf Ihrem Smartphone öffnen.
  • Unter „Musiktour“ das Tab „Alle Inhalte“ öffnen.

 

In den Ausstellungsräumen:

  • Bluetooth auf dem Smartphone einschalten.
  • In der App unter „Musiktour“ das Tab „In der Nähe“ öffnen.
  • Ausschau nach diesem Symbol halten.
  • Musikbeispiele pro Raum erhalten.

Die App ist für iPhone- oder Android-Smartphone kostenlos hier verfügbar:

 

Überblick über die Inhalte der App

Der Prolog „Überall Musik“ umreißt das musikhistorische Themenfeld und gibt erste allgemeine Informationen über die Stellung und Bedeutung der Musik am Hof des Fürsterzbischofs von Salzburg.

Im Carabinierisaal kommt die frühe Oper des 17. Jahrhunderts zur Sprache. Der „Orfeo“, der am 10. Februar 1614 hier in Szene gesetzt wurde, ging als erste Opernaufführung außerhalb Italiens in die Musikgeschichte ein.

Via Musik App auf den Spuren der Fürsterzbischöfe

Der Rittersaal ist dem Musiktheater des 18. Jahrhunderts gewidmet, mit besonderem Blick auf W. A. Mozarts geistliches Singspiel „Die Schuldigkeit des ersten Gebots“ KV 35 (1767) und seine Serenata  „Il re pastore“ KV 208 (1775), die hier unter seiner Leitung erstaufgeführt wurden.

Im sich anschließenden Konferenzzimmer widmet sich die Musik_App der Kammermusik des 18. Jahrhunderts, mit Beispielen galanter Gesellschaftsmusik für die exklusiven höfischen Abendunterhaltungen. Hier fand 1763 W. A. Mozarts Konzert-Debüt am Salzburger Hof statt, hier spielte Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo, der ein guter Geiger war, mit seinen Hofmusikern u.a. für ihn komponierte Duos für Violine und Viola.

Im Thronsaal, dem einstigen Bankett-und Konzertsaal der Fürsterzbischöfe, ertönt kunstvolle und originelle Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts, von Georg Muffat und Heinrich Ignaz Franz Biber, die Salzburg musikalisch auf internationales Niveau hieften.

Die Station im Grünen Salon erlaubt Einblicke in die Stellung und Situation der fürsterzbischöflichen Hofmusiker.

Im 3. Stock der Residenz (Gang zum Terrassensalon) informiert die Musik_App über die Ära des Hoftheaters ab 1720, mit besonderem Augenmerk auf die Werke, die der kaiserliche Hofkomponist und Vizekapellmeister Antonio Caldara für Salzburg schrieb.

Im Bereich des Salzburger Doms wird in vier Unterpunkten die Kirchenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts abgehandelt, die auf die besonderen architektonisch-akustischen Verhältnisse des Doms abgestimmt war, eine effektvolle Manifestation der Herrlichkeit Gottes sicherte, aber auch den angemessenen Klangkosmos für die prunkvolle fürsterzbischöfliche Repräsentation lieferte.

Im Musikraum des Museums St. Peter erzählt die Musik_App über die St. Petrische „Musica“ – über W. A. Mozart und Michael Haydn, das Benediktinische Univbersitätstheater, die Finalmusiken im Zusammenhang mit dem berühmten „Basettl“ oder über das von Fürsterzbischof Wolf Dietrich erworbene Claviorganum aus dem Jahr 1591, eines der wertvollsten und ältesten Objekte des DomQuartiers.

 

 

 

Die Musik_App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar: