Atelieraufnahme © Stephan Balkenhol/Bildrecht, Wien 2026/Noah Kronreif

Stephan Balkenhol. Là ci darem la mano …
In den Prunkräumen der Residenz und am Residenzplatz

25.7.2026 – 5.9.2026 | Residenzplatz
27.7.2026 – 5.10.2026 | Prunkräume

In Kooperation mit der Stiftung Kunst und Kultur e.V. Bonn

 

Installation des international renommierten Künstlers Stephan Balkenhol

Unter dem Titel „Là ci darem la mano …“ werden Operngestalten aus Mozarts, Verdis und Puccinis Meisterwerken auf dem Residenzplatz und im DomQuartier zu neuem Leben erweckt.

Auf dem Residenzplatz, auf Traversen stehend, werden sechs farbig gefasste Bronzefiguren das musikalische Geschehen im Festspielhaus in den öffentlichen Raum tragen: Figaro, Elektra, Don Giovanni, Turandot, Othello und Carmen. Der Geist der Oper bekommt durch Balkenhols Skulpturen ein ganz neues Gesicht. Seine lakonische Darstellungsweise verwandelt die Opernheldinnen und -helden in nahbare, alltägliche Figuren, sie werden auf Zeit zu Mitbürgern der Stadt und zeigen universelle menschliche Themen wie Freiheit, Macht, Schuld, Eifersucht und Liebe. 

Parallel zur Installation im öffentlichen Raum werden die gleichen Opernfiguren, aus Holz gefertigt und für die Prunkräume dimensioniert, im DomQuartier präsentiert. Der historische Rahmen der Residenz setzt die Werke in einen besonderen Kontext und verstärkt den Brückenschlag zwischen Musik-, Stadt- und Kunstgeschichte.

Der Titel „Là ci darem la mano …“ (zu Deutsch in etwa „dort werden wir uns die Hände reichen“) stammt aus dem berühmten Duett aus Wolfgang Amadé Mozarts Oper Don Giovanni (KV 527).


Exklusiver Blick ins Atelier von Stephan Balkenhol

Erste Schaffensphase der Figuren, welche am Residenzplatz und im DomQuartier Salzburg zu sehen sein werden.

© Noah Kronreif & Dominik Kusion, Mattebox Studio

Die große internationale Anerkennung des Werkes von Stephan Balkenhol ist nicht zuletzt auf diese Fähigkeit zurückzuführen, eigentlich unnahbare, ehrfurchtgebietende mythologische oder literarische Gestalten in zugängliche Identifikationsfiguren zu verwandeln. Balkenhol macht Archetypen zu vertrauten Personen. Mit diesem Projekt stärkt Salzburg sein Profil als Stadt, in der sich Musiktheater, Kunst und urbaner Alltag gegenseitig ergänzen und bereichern.