Ein kleines Deckenbild im Konferenzzimmer
Das Deckenbild wurde 1711 von Martino Altomonte geschaffen, der in Italien zum Maler ausgebildet worden war. Der junge Alexander der Große reitet im Harnisch, mit Helm und rotem Mantel auf seinem Pferd. Er wird von Soldaten begleitet. Mit seinem Feldherrenstab weist er auf eine Stadt im Hintergrund. Dargestellt ist die Gründung von Alexandropolis, der ersten Stadt, die er auf seinem Feldzug eroberte und neu besiedelte. Das Gemälde gehört zu einer Serie mit Deckenbildern in mehreren Prunkräumen, in denen die Taten Alexanders des Großen geschildert werden. Als Grundlage dienten zahlreiche Legenden und Romane, in denen seine Erfolge und Tugenden verherrlicht werden. Mit diesen Darstellungen stellte sich der Auftraggeber, Fürsterzbischof Franz Anton von Harrach, in die Nachfolge des berühmten, als vorbildhaft angesehenen Herrschers und betonte seine eigene Vormachtstellung.
