Veronese, Judith mit dem Haupt des Holofernes, um 1582

Die Wege der venezianischen Gemälde in die kaiserlichen Sammlungen

Der Vortrag geht aus von den engen Beziehungen zwischen dem Haus Habsburg und venezianischer Kunst, insbesondere in Gestalt ihres wohl berühmtesten Vertreters Tizian, der sowohl für Kaiser Karl V. als auch für seinen Sohn, König Philipp II. von Spanien, gearbeitet hat. Man könnte annehmen, dass aufgrund dieses Naheverhältnisses zahlreiche Gemälde der venezianischen Schule in habsburgische Sammlungen (und somit auch ins Kunsthistorische Museum) gelangt sind. Jedoch waren es oft ganz andere Wege, auf denen die großen Venezianer nach Wien gelangten. Ihre Rückverfolgung führt zu den politischen Verwerfungen des 17. Jahrhunderts und zu den Anfängen eines internationalen Kunstmarkts.

17 Uhr: Führung durch die Ausstellung
18 Uhr: Vortrag von Kuratorin Gudrun Swoboda
19 Uhr: Umtrunk

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Treffpunkt: Residenzgalerie (3. OG)
Kosten: Ticket + € 4,– Führungsgebühr

Anmeldung empfohlen
Aufgrund beschränkter Teilnehmer:innenzahl
Restplätze können an der Kassa oder vorab telefonisch erfragt werden.