„…Kunstlied und Salzburg…“

Werke von W. A. Mozart, M. Haydn, u.a.
Virgil Hartinger, Tenor
Wolfgang Brunner, Hammerklavier


Virgil Hartinger studierte am Mozarteum in Salzburg und an der Eastman School of Music. Sein Repertoire umspannt viele Epochen und Stile: Von den bachschen Evangelisten bis zum Verdi Requiem und Belmonte bis Pinkerton.
Er arbeitet mit bedeutenden Klangkörpern wie dem MDR und WDR Orchester, Kö̈lner Kammerchor, Balthasar-Neumann-Ensemble, L’Orfeo Barockorchester, Konzerthausorchester Berlin, Staatskapelle Dresden, Mozarteumorchester und Gewandhausorchester unter den Leitungen von Ton Koopman, Michi Gaigg, Peter Neumann, Reinhard Goebel, Riccardo Chailly, Thomas Hengelbrock, Roy Goodman, Nicholas McGegan, Jacek Kapczyk, Ivor Bolton und Sigiswald Kuijken. Er gastierte u. a. bei den Salzburger Festspielen, Schleswig-Holstein Festival, Theâtre des Champs Élysées, Wiener Musikverein, Gewandhaus und Carnegie Hall.
Zahlreiche CD-Produktionen belegen diese künstlerische Arbeit: Erst kürzlich kamen Aufnahmen von Kantaten Danziger Komponisten und der Brockes Passion von Freisslich mit dem Goldberg Ensemble Gdánsk, der Litanie Ostrobramskie von Stanisław Moniuszko unter Jacek Kapczyk, Kantaten und Konzertarien von Mariana Martines mit der Salzburger Hofmusik unter Wolfgang Brunner, zweier Opern von Debussy Le Diable dans le Befroi und La Maison Usher mit dem Göttinger Symphonieorchester und des Messias mit dem Festspielorchester Göttingen und dem NDR Chor unter Nicholas McGegan  mit Virgil Hartinger als Tenorsolist heraus. Eine CD mit Motetten von Zelenka mit dem Ensemble Inégal (Prag) ist 2018 erschienen.


Wolfgang Brunner blickt zurück auf vielfältige Studien: 1977-81 studierte er Schulmusik an der Musikhochschule München und 1982-86 Klavier bei Hans Leygraf an der Universität Mozarteum Salzburg. Von 1985-89 studierte er Cembalo bei Liselotte Brändle, Kenneth Gilbert und Glen Wilson, Hammerklavier bei Eckart Sellheim und Richard Fuller sowie Historische Aufführungspraxis bei Nikolaus Harnoncourt. Seit 1985 unterrichtet er Historische Tasteninstrumente, Generalbass, Klavier, Klavierimprovisation und -didaktik an der Universität Mozarteum, 1990-92 auch Hammerklavier an der Musikhochschule Karlsruhe. Seit April 2008 leitet er eine Konzertklasse für Hammerflügel an der Musikhochschule Trossingen. 1988 war er Erster Preisträger des Internationalen Wettbewerbes C.P.E. Bach Hamburg in den Kategorien Cembalo und Hammerklavier und erhielt den Hammerklavierpreis der Deutschen Grammophon Gesellschaft. 1989 war er Erster Preisträger des Internationalen Mozartwettbewerbes Brügge in der Sparte Hammerklavier. Seit 1989 gastierte er bei fast allen bedeutenden europäischen Festivals für Alte Musik (u.a. Utrecht, Brügge, Herne) und gilt heute als einer der führenden Spezialisten seiner Generation. Zu seinen Partnern zählen dabei bekannte Interpreten der „Alte Musik“-Szene wie z.B. Michael Schopper, Barbara Schlick, Gerd Türk, Konrad Hünteler oder das Freiburger Barockorchester. Außerdem arbeitete er solistisch als Continuospieler immer wieder mit bekannten Dirigenten wie Sándor Végh, Franz Welser-Möst, Helmut Rilling und Sylvain Cambreling zusammen (u.a. bei den Salzburger Festspielen).
1991 gründete er das Ensemble „Salzburger Hofmusik“, das sich hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, mit der Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts auf Originalinstrumenten beschäftigt, wobei die Musik des Salzburger Hofes einen Schwerpunkt im Repertoire einnimmt. Unter den mehr als 50 Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen Wolfgang Brunners befinden sich zahlreiche Ersteinspielungen, u.a. die Klavierwerke von Anton Bruckner, E.T.A. Hoffmann, Lieder von Carl Orff und Heinrich Ignaz Franz Bibers Oper „Arminio“.
Nebenbei beschäftigte sich Wolfgang Brunner viele Jahre mit Tanzwissenschaft und Tanzgeschichte. In diesem Zusammenhang studierte er Musik- und Theaterwissenschaft sowie Volkskunde in München und Salzburg, war 1983-88 Lehrbeauftragter für historischen Tanz und veröffentlichte Aufsätze und Lexikonartikel (MGG-Artikel „Arbeau“ und „Branle“). 

Ort: Residenz zu Salzburg
Beginn: 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Tickets
Salzburg-Ticket-Service
Tel. +43 662 840 310
www.salzburgticket.com


Preise
Regulär: € 15,–
Senioren, SN-Card: € 12,–
U 26, DQS-Jahreskartenbesitzer: € 6,–

Kooperation DomQuartier Salzburg, Johann-Michael-Haydn-Gesellschaft Salzburg und Salzburger Bachgesellschaft.
Konzeption und künstlerische Leitung: Stiftskapellmeister Peter Peinstingl

 

Mehr zur Sonderausstellung „Überall Musik!“.