Violetter Balken

Ort
Nordoratorium

Mit
Dr. Elisabeth Resmann, Gf DomQuartier Salzburg
Dr. Reinhard Gratz, Direktor Dommuseum
Dr. Christoph Brandhuber, Universitätsarchiv (Universität Salzburg)

Vor 350 Jahren wurde Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg (1668–1687) zum Erzbischof von Salzburg gewählt. Zahlreiche Bauten in Stadt und Land Salzburg tragen sein Wappen – von der Kuenburgbastei der Festung Hohensalzburg über die Hofbibliothek (»Max-Gandolph-Bibliothek«) in der Neuen Residenz bis zur Wallfahrtskirche Maria Plain und dem Stift Seekirchen.
Mit Heinrich Ignaz Franz Biber, der ihm seine berühmten »Rosenkranzsonaten« widmete, und Georg Muffat wirkten Musiker an seinem Hof, die Salzburg neben Wien und München zu einer Musikmetropole des Barock werden ließen.
Die Ausstellung im Nordoratorium – die erste über Fürsterzbischof Max Gandolph von Kuenburg – stellt in vier Abschnitten den Menschen, Politiker, Mäzen und Erzbischof in den Mittelpunkt.

Ort
Residenzgalerie, Gesellschaftszimmer (3.OG)

Mit
Dr. Elisabeth Resmann, Gf DomQuartier Salzburg
Dr. Erika Oehring, Kuratorin der Ausstellung

Die Ausstellung rückt die Alten Meister der Residenzgalerie und ihre Arbeitsweisen ins Blickfeld: die Wahl des Bildträgers, das Zubereiten der Grundierung, das Anreiben der Farben. Zu sehen ist u.a. ein prächtiges
Spektrum an Pigmenten, ein aus Mineralien und Pflanzen gewonnener Farbstaub. Besondere »Werkspuren« können mit freiem Auge verfolgt und mittels fotografischer Detailaufnahmen überprüft werden; ebenso die »Handschrift des Künstlers« und dessen eigenhändige Korrekturen (»Reuespuren/Pentimenti«). Ein spannender Blick hinter die Kulissen der Entstehung von Gemälden.

Ort
Nordoratorium

Mit
Dr. Elisabeth Resmann, Geschäftsführerin DQS
Dr. Reinhard Gratz, Direktor Dommuseum
N.N., Sammlung Würth

Die Ausstellung zeigt überwiegend Werke des 17. Jahrhunderts, darunter fantasievoll gestaltete Pokale und
Trinkgefäße aus Silber und anderem kostbarem Material. Die zahlreichen Schnitzereien aus Elfenbein, Alabaster
und Buchsbaum stammen von den besten Meistern ihrer Zeit wie Leonhard Kern, Georg Petel und Matthias Steinl.
Solche mit höchster Kunstfertigkeit hergestellten Objekte dienten der fürstlichen Repräsentation und wurden
in ≫Kunstkammern≪ aufbewahrt. Salzburgs historisches Beispiel: die ≫Kunst- und Wunderkammer≪ im südlichen
Dombogen, einem Teil des DomQuartier Rundgangs.

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