Violetter Balken

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Bald ist Nikolaus-Abend da…

…und dafür basteln wir eine hübsche Deko!

Nicht mehr lange, dann ist es soweit und der 6. Dezember, der Tag des Hl. Nikolaus ist da! Damit für diesen Anlass dein Zuhause schön dekoriert ist, basteln wir einen lustigen Nikolaus aus Papier. Den kannst du dann zum Beispiel ins Fenster oder auch auf den Jahreszeitentisch stellen.


Aber wer war denn eigentlich der Hl. Nikolaus? Und was macht ein Bischof überhaupt?

Die Antworten auf diese beiden Fragen und über das Leben der Bischöfe, wie zum Beispiel dem Hl. Rupert und dem Hl. Virgil (zwei berühmte Bischöfe aus Salzburg) werden beim Nikolaus-Beitrag vom letzten Jahr Bald schon kommt der Nikolaus gegeben.  Außerdem gibt es noch eine extra Bastelanleitung zu entdecken 😀.

 

Jetzt aber ganz viel Spaß bei deinem Papier-Nikolaus!

Materialien für den

Du brauchst:

  • Eine Schere
  • Einen Zirkel
  • Kleber
  • Rotes, weißes und schwarzes Papier
  • Watte
  • Einen Zahnstocher
  • Einen Bleistift
  • Einen hautfärbigen Bunt- oder Filzstift
  • Einen roten und einen schwarzen Filzstift
  • Einen Goldstift

Wenn du für die Bastelei Schablonen verwenden möchtest, kannst du sie hier ausdrucken: Schablone als PDF Herunterladen

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

 

Wir freuen uns über dein Feedback

Schreib uns, wie es dir dabei gegangen ist und wie du dein Werk gestaltet hast. Schick dazu ein E-Mail mit Fotos oder einem kurzen Video an: office@domquartier.at Oder postet es auf unserer Facebook Seite oder in Instagram mit den Hashtags #DomQuartierSalzburg

Viel Spaß beim Nachmachen!!


Leise rieselt der Schnee

Eine Weihnachtskarte mit zauberhafter Winterlandschaft

Im ehemaligen Schlafzimmer der Fürsterzbischöfe in den Prunkräumen der Residenz gibt es einen kostbaren Wandteppich. Erkennst du was auf dem Teppich dargestellt ist? Hunde rennen umher, Menschen arbeiten, andere spielen – aber nicht nur das. Sie laufen Schlittschuh. Im Vordergrund ist es schon etwas grün, wahrscheinlich steht der Frühling bereits vor der Tür, aber weiter hinten ist noch wunderbarster Winter.


Und weil eine Winterlandschaft etwas ganz besonderes und das Herumtoben im Schnee einfach herrlich ist, werden wir hier eine fröhlich-weiße Winterlandschaft gestalten, die du als Weihnachtskarte verwenden kannst.

Materialien für die Winterlandschaft

Das brauchst du für deine Winterlandschaft:

  • Farbiges, etwas stärkeres Papier in blau, grau, dunkelgrün, dunkelblau oder schwarz (maximal A4)
  • Ölkreiden in deinen Lieblingsfarben und vor allem eine weiße Ölkreide
  • Filzstifte in orange und schwarz
  • Wattepads
  • Kleber (flüssig oder fest)
  • eine Schere
  • ev. Glitter
  • ev. einen Bleistift

Bevor du loslegst, überleg dir was in deiner Winterlandschaft alles Platz haben soll. Lass dich von dem Teppich inspirieren. Ich habe beschlossen, dass ich unbedingt einen Schneemann haben möchte.

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Der Wandteppich im Schlafzimmer des Fürsterzbischofs

Schlafzimmer, Prunkräume der Residenz

Zugegeben, bei diesem Schlafzimmer handelt es sich nicht um das private Schlafgemach der ehemaligen Herrscher Salzburgs, sondern um ein „Paradeschlafzimmer“. Was das ist? Paradezimmer wurden normalerweise nicht oder nur selten bewohnt. Sie dienten vor allem der Darstellung der Macht und des Reichtums des Fürsterzbischofes oder anderer mächtiger Personen.
Wenn also der Fürsterzbischof wichtige Gäste geladen hatte, konnte es vorkommen, dass er sie in diesem Zimmer empfing. Aber nicht wie du jetzt vielleicht denkst im Stehen oder Sitzen, nein, sondern im Bett liegend!! Das war eine riesengroße Ehre. Dann stand das Bett nicht an der Wand, sondern mitten im Zimmer, so dass die Leute rundherum stehen konnten. Das Bett auf dem Foto gehörte allerdings keinem der Fürsterzbischöfe.

Ab und zu durften auch besondere Gäste in diesem Zimmer schlafen. Das Schlafzimmer war daher ein ganz spezieller Raum und mit kostbaren Möbeln und Dingen eingerichtet.


>> zur 3D-Tour durch das Schlafzimmer in der Residenz

Der Wandteppich ist ein besonders wertvolles Stück. Er wurde aus edelsten Materialien wie Seide, feinster Wolle, Gold- und Silberfäden gemacht. Aber er war nicht nur zur Zierde gedacht. Der Fürsterzbischof wollte seinen Gästen auch damit zeigen wie reich und mächtig er war.
Das ist aber noch nicht alles: Der Teppich ist ein bisschen wie ein „Kalenderbild“ und steht für zwei Monate. Kannst du entdecken für welche? Genau, Jänner und Februar. Oben in der Mitte kannst du es lesen. Insgesamt gibt es sechs solcher „Monatsteppiche“, die jeweils für zwei Monate stehen.


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Jeder Schatz braucht seinen Platz

… und dafür sind Schatzkisten ideal!

Sicherlich hast du zu Hause einige besondere Schätze, die du sammelst: Muscheln vom Urlaub, bunte Steine oder fremde Münzen. Solche Schätze bewahrt man am besten immer in einer Schatzkiste auf. Praktisch ist es natürlich, wenn diese Schatzkiste verschließbar ist, damit nicht jeder etwas herausnehmen kann. Auch die Fürsterzbischöfe, die damaligen Herrscher über Salzburg, bewahrten ihre Wertsachen in Schatzkisten auf. Eine von diesen Truhen kannst du im Blauen Salon in den Prunkräumen des DomQuartiers sehen. Sie wurde einst als Geldtruhe verwendet. Ganz zum Thema passend zeige ich dir heute eine Bastelidee für eine Schatzkiste. Du weißt sicher schon, was du hineingeben möchtest.


Für deine Schatzkiste brauchst du:

Damit bastelst du deine Schatzkiste!

• 6-er Eierkarton
• Acrylfarbe
• breiten Pinsel
• bunte Klebebänder 1cm und 2cm (gold oder gelb)
• Eddingstift
• Schere
• Uhustick
• Glitzersteine, Goldsterne,….


Und schon kann’s losgehen:


Die Schatzkiste des Fürsterzbischofs

Geldtruhe der Fürsterzbischöfe, Blauer Salon, Prunkräume der Residenz

Im Blauen Salon in den Prunkräumen der Residenz steht eine große, schwere Holztruhe. Sie ist ca. 250 Jahre alt. Einst war sie die Geldtruhe der Fürsterzbischöfe. Heute ist sie leer, aber damals war sie sicher reichlich mit Münzen gefüllt. Um sie vor fremden Zugriff zu bewahren, wurde sie mit einigen Schlössern gut versperrt. Öffnen konnte sie also nur jemand, der die passenden Schlüssel dazu hatte.

Hier hortete der Fürsterzbischof sein Geld. Es gab aber auch Zeiten, in denen der Fürsterzbischof sehr großzügig war. Kennst du das Sprichwort „Geld aus dem Fenster werfen“? Zu besonderen Anlässen geschah dies in der fürsterzbischöflichen Residenz tatsächlich. Der Herrscher zeigte damit seine Mildtätigkeit und Großzügigkeit und veranstaltete dieses unterhaltsame Spektakel u. a. beim Besuch hochrangiger Gäste.

Georg Joseph Sigmund, Volksbelustigung zu Ehren von Amalia Wilhelmine von Braunschweig-Lüneburg

Ein solcher Anlass bot sich 1699, als die Braut Kaiser Josephs I. von Habsburg auf der Fahrt zu ihrer Hochzeit nach Wien drei Tage Station in Salzburg machte. Dabei wurde Amalia Wilhelmine festlich begrüßt und fürstlich unterhalten und beherbergt. Unter anderem veranstaltete Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun ein Spektakel, bei dem kostenloser Rot- und Weißwein aus einem Brunnen floss und auf einem Podest ein Fahnenschwinger auftrat. Außerdem wurden Münzen im Wert von 1500 Gulden aus einem Fenster der Residenz zu der darunter versammelten Menschenmenge geworfen. Vor allem die Balgerei und das Geraufe um das Geld dienten der Unterhaltung der erlauchten Zuschauer, die sich an den Fenstern des zweiten Obergeschosses versammelt hatten.


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Gratis Angebote für Bildungseinrichtungen im DomQuartier Salzburg

Programme für Schulen sowie Unterrichtsmaterialien zum Herunterladen

Vermittlungsprogramme mit altersgerechtem Anschauungsmaterial für Volksschulen und NMS. Interessante Hintergrundinformationen für Lehrende, Pädagoginnen und Pädagogen, Anregungen für den Unterricht und vergnügliche Aufgaben für Kinder und Jugendliche stimmen optimal auf den Besuch im Museum ein oder lassen diesen unterhaltsam ausklingen.


PDF herunterladen

Materialien für Ihren Unterricht

Hier finden Sie Anregungen für den Unterricht und und können Unterrichtsmaterialien mit vergnüglichen Aufgaben für Kinder und Jugendliche kostenfrei herunterladen.

Unterrichtsmaterialen für Volksschulkinder zum Download:

 

Audienz beim Fürsterzbischof

Motto-Wochen

Dieses Schuljahr finden beide Motto-Wochen in Präsenz und tageweise online statt. Bitte melden Sie Ihre Bildungseinrichtung oder Grundschule
rechtzeitig an. Die Angebote sind kostenlos.

Motto-Woche 2: „Audienz beim Fürsterzbischof“ – Im DomQuartier Geschichte hautnah erleben!
17.–21. Jänner 2022

An den Originalschauplätzen wird Sachunterricht und die Vergangenheit Salzburgs zur Zeit der Fürsterzbischöfe lebendig.

MO, MI, DO, FR jeweils ab 9.30 Uhr

  • Die Schatztruhe des Fürsterzbischofs. Einblicke in den Domschatz. Dauer: 90 Minuten
  • Spürnasen auf Entdeckungstour. Eine Rätselralley durch das DomQuartier. Dauer: 120 Minuten.
  • Wo bin ich? Sichtbare und versteckte Schätze in den Prunkräumen. Dauer: 90 Minuten

DI 8.30–9.30 und 10–11 Uhr

ONLINE Spurensuche im DomQuartier. Eine Onlineführung durch das DomQuartier. Dauer: 60 Minuten

 

Schule schaut Museum: 2. März 2022

Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie das DomQuartier an diesem Tag mit Ihrer Gruppe kostenlos. Wie immer stehen abwechslungsreiche Angebote für alle Altersgruppen auf dem Programm. Eintritt und Führungen sind an diesem Tag frei. Anmeldung erforderlich. Ein abwechslungsreicher Unterricht im Museum, Kunst, Kultur und spannendes Infomaterial wartet auf Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche.

Nähere Infos folgen

 

Anmeldung und Rückfragen für alle Programme: 
office@domquartier.at
+43 662 80 42 21 09


Jeder Schatz braucht seinen Platz

… und dafür sind Schatzkisten ideal!

Sicherlich hast du zu Hause einige besondere Schätze, die du sammelst: Muscheln vom Urlaub, bunte Steine oder fremde Münzen. Solche Schätze bewahrt man am besten immer in einer Schatzkiste auf. Praktisch ist es natürlich, wenn diese Schatzkiste verschließbar ist, damit nicht jeder etwas herausnehmen kann. Auch die Fürsterzbischöfe, die damaligen Herrscher über Salzburg, bewahrten ihre Wertsachen in Schatzkisten auf.


Eine von diesen Truhen kannst du im Blauen Salon in den Prunkräumen des DomQuartiers sehen. Sie wurde einst als Geldtruhe verwendet. Ganz zum Thema passend zeige ich dir heute eine Bastelidee für eine Schatzkiste. Du weißt sicher schon, was du hineingeben möchtest.

Für deine Schatzkiste brauchst du:

Damit kann es losgehen!

  • 6-er Eierkarton
  • Acrylfarbe
  • breiten Pinsel
  • bunte Klebebänder 1cm und 2cm (gold oder gelb)
  • Eddingstift
  • Schere
  • Uhustick
  • Glitzersteine, Goldsterne,….

Lass dir beim Schneiden eventuell von einem Erwachsenen helfen.


Und schon kanns losgehen!
(Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

 

Die Schatzkiste des Fürsterzbischofs

Georg Joseph Sigmund, Volksbelustigung zu Ehren von Amalia Wilhelmine von Braunschweig-Lüneburg, in: Mayr, Johann B.: Zwey-einiger Hymenaeus oder österreich-lüneburgischer frid- und freudenv*.- Salzburg, um 1699

Im Blauen Salon in den Prunkräumen der Residenz steht eine große, schwere Holztruhe. Sie ist ca. 250 Jahre alt. Einst war sie die Geldtruhe der Fürsterzbischöfe. Heute ist sie leer, aber damals war sie sicher reichlich mit Münzen gefüllt. Um sie vor fremden Zugriff zu bewahren, wurde sie mit einigen Schlössern gut versperrt. Öffnen konnte sie also nur jemand, der die passenden Schlüssel dazu hatte.

Hier hortete der Fürsterzbischof sein Geld. Es gab aber auch Zeiten, in denen der Fürsterzbischof sehr großzügig war. Kennst du das Sprichwort „Geld aus dem Fenster werfen“? Zu besonderen Anlässen geschah dies in der fürsterzbischöflichen Residenz tatsächlich. Der Herrscher zeigte damit seine Mildtätigkeit und Großzügigkeit und veranstaltete dieses unterhaltsame Spektakel u. a. beim Besuch hochrangiger Gäste.  

Ein solcher Anlass bot sich 1699, als die Braut Kaiser Josephs I. von Habsburg auf der Fahrt zu ihrer Hochzeit nach Wien drei Tage Station in Salzburg machte. Dabei wurde Amalia Wilhelmine festlich begrüßt und fürstlich unterhalten und beherbergt. Unter anderem veranstaltete Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun ein Spektakel, bei dem kostenloser Rot- und Weißwein aus einem Brunnen floss und auf einem Podest ein Fahnenschwinger auftrat. Außerdem wurden Münzen im Wert von 1500 Gulden aus einem Fenster der Residenz zu der darunter versammelten Menschenmenge geworfen. Vor allem die Balgerei und das Geraufe um das Geld dienten der Unterhaltung der erlauchten Zuschauer, die sich an den Fenstern des zweiten Obergeschosses versammelt hatten.

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Kindergärten

Museumspädagogische Angebote für Kindergärten

Der erste Besuch im Museum ist etwas ganz Besonderes! Im Vordergrund steht die spielerische Annäherung an Kunst mit altersgerechtem Anschauungsmaterial, das alle Sinne einbezieht.


Jahreszeitenteppich Jänner/Februar, Schlafzimmer der Prunkräume der Residenz

Wintergeschichte – Klangbilder
bis 10 Jahre
Zeitraum: Oktober 2021 – März 2022
Dauer: 60 Minuten ⁄ Residenz Prunkräume

„Es war einmal….“ – so beginnt eine spannende Geschichte, welche uns in die Welt der Musik entführt. Schon immer spielte die Musik in der Residenz eine große Rolle und trug zum festlichen Ambiente in den Prunkräumen bei. Und so lauschen wir auch bei unserem Rundgang den Klängen der Musik und lassen dabei Bilder entstehen. Dabei kommen wir auch ins Schlafzimmer, wo wir ganz zur kalten Jahreszeit passend Schlittschuhläufer auf einem Wandteppich betrachten. Zu Wolfgang Amadé Mozarts Melodie „Die Schlittenfahrt“ werden wir nun selbst zu Schlittschuhläufern, und gestalten gemeinsam unser Winterklangbild.


Spurensuche im DomQuartier

Spurensuche im DomQuartier
bis 10 Jahre
Dauer: 120 Minuten ⁄ DomQuartier

Bei diesem Rundgang durch das DomQuartier bekommen die Kinder Einblicke in das Leben am fürsterzbischöflichen Hof in Salzburg und lernen ausgewählte Kostbarkeiten der Sammlungen kennen. Mit kindgerechten Materialien werden Themen wie Etikette, Frömmigkeit und Glaube, Reichtum und Prunk aufbereitet. So erleben Kinder die Geschichte Salzburgs hautnah an den Originalschauplätzen. Abschließend nehmen die Kinder einen Plan des DomQuartiers und das gestempelte Wappen Wolf Dietrichs als Erinnerung mit.


Mäuse erobern die Residenz

Mäuse erobern die Residenz
bis 8 Jahre
ab Jänner 2022
Dauer: 60 Minuten ⁄ Residenz Prunkräume

Wo ist der Käse in der Residenz? Als Mäuse verkleidet begeben wir uns auf die Suche und entdecken dabei die Prunkräume der Residenz. Hier gibt es viele Kostbarkeiten zu bestaunen und man erfährt so manche historische Geschichte über das höfische Leben in Salzburg. Aber für die Mäuse lauern auch Gefahren in der Residenz, u.a. die Hunde des Erzbischofs oder ein schnarchender Diener. Wird der große Käse schließlich gefunden, dürfen alle Mäuse im Kreis um ihn herumtanzen.

 

Bilder einer Ausstellung

Bilder einer Ausstellung

bis 10 Jahre
Dauer: 60 – 90 Minuten ⁄ Residenzgalerie

Bei einem spannenden Spaziergang durch die Residenzgalerie werden dem jungen Publikum auf spielerische Art und durch Be- und Angreifen verschiedener Materialien und Arrangieren von Gegenständen die Inhalte der Bilder nähergebracht. Dabei werden versteckte Details entdeckt, Puzzle gelöst und die Kinder schlüpfen selber ins Bild. Am Ende der Führung wird jedes Kind zum Künstler und gestaltet ein eigenes Bild.

 

Wir entwerfen unsere eigene Kopfbedeckung!

 

 

Dies Bildnis ist bezaubernd schön
bis 10 Jahre
Dauer: 60 – 90 Minuten / Residenzgalerie

Wer will Malerin oder Maler an der Staffelei sein und wer das Modell, das sich gekonnt präsentiert? Besondere Posen, Mimik, nostalgisches Spielzeug – all das gibt Aufschluss über das tatsächliche Wesen der dargestellten Personen. Aber natürlich auch die Kleidung oder spezielle Accessoires erzählen viel über einen Menschen. In unserer Hutwerkstatt im Kunstlabor könnt ihr abschließend die Kopfbedeckung entwerfen, die eure Persönlichkeit am besten zum Ausdruck bringt.

 

 

Kurios und skurril

Kurios und skurril
Dauer: 90 Minuten ⁄Dommuseum – Kunst- und Wunderkammer

Jeder barocke Fürst, der etwas auf sich hielt, hatte eine Kunst- und Wunderkammer. Darin sammelte er erstaunliche Dinge aus der Natur, exotische Tiere, seltene Mineralien und Fossilien, aber auch kostbare Kunstwerke. Die Salzburger Fürsterzbischöfe sammelten vor allem Kunstwerke aus Bergkristall und Elfenbein, in schönen Schränken aus schwarzem Holz mit goldenen Gittern.Wir werden Edelsteine sehen, eine Mumie, einen Affen und einen Narwalzahn, den man früher für das Horn eines Einhorns hielt.


Zu Gast bei einem festlichen Bankett

Festbankett und Bauernschmaus
Dauer: 90 Minuten ⁄ DomQuartier

Wer würde nicht gerne in edle Stoffe gehüllt Gast bei einem festlichen Bankett sein und zu barocken Klängen tanzen? Anhand der Objekte und prunkvollen Räumlichkeiten im DomQuartier erkunden wir die Unterschiede der feinen Gesellschaft und der rauen Sitten der Bauern in der Zeit des Barocks. Im Anschluss kreieren wir im Kunstlabor noble Accessoires.

 

 

Bunte Klangreise

Bunte Klangreise
Dauer: 90 Minuten ⁄ Residenzgalerie

Durch eine musikalische Fantasiereise werden die Schüler und Schülerinnen in die Zeit Wolfgang Amadé Mozarts versetzt. Mit Klangschalen erforschen wir unterschiedliche Tonqualitäten und sensibilisieren mit Farbspielen unsere
Wahrnehmung. Das Betrachten musizierender Gesellschaften
in Bildern lässt uns barocke Klangwelten nachempfinden.


Grünspan und Schildlaus

 

Grünspan und Schildlaus
Dauer: 90–120 Minuten ⁄ Residenzgalerie

Eine spannende Spurensuche für Farbdetektive. Wie wurden Gemälde in der Barockzeit hergestellt? Welches technische Wissen und welche Hilfsmittel standen den Künstlern damals zur Verfügung? Wir gehen auf Entdeckungsreise in den Bildern der Residenzgalerie und experimentieren mit Eitempera.

 

 

Lichtstrahl und Farbkreis

Lichtstrahl und Farbkreis
Dauer: 90 Minuten ⁄ DomQuartier

Wie werden Farben im Bild angeordnet, welche Lichtquellen kommen in den Gemälden vor und
welche Wirkung erzielen diese? Kleine physikalische
Experimente erleichtern es uns, die Spektralfarben zu erforschen und unsere Erkenntnisse selbst malerisch umzusetzen.

 

Thronsaal, Prunkräume der Residenz

Ohne Musik wär‘ alles nichts…
alle Altersgruppen
Dauer: 90 – 120 Minuten ⁄ DomQuartier

… soll Wolfgang Amadé Mozart einmal gesagt haben. In der Ausstellung „Überall Musik!“ lernen die Kinder und Jugendlichen bedeutende Stationen im Leben Mozarts kennen und begegnen weiteren bemerkenswerten Komponisten, wie Michael Haydn, Georg Muffat oder Heinrich Ignaz Franz Biber. Mit ihren Werken sorgten sie für höfische Unterhaltung, besonders wenn sich Kaiser, Kurfürsten und Erzherzöge bei Hof ankündigten. Doch nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch wurden die Gäste auf höchstem Niveau begleitet.


Anmeldung und Rückfragen: 

office@domquartier.at
+43 662 80 42 21 09


Spiele am fürstlichen Hof

Mikado selbstgebastelt

Langweilig war es sicher nicht!

Bei den Festen in den Prunkräumen des DomQuartiers wurde nicht nur getanzt, gegessen und geredet. Die Erwachsenen vergnügten sich auch gerne mit Gesellschafts- und Rätselspielen. Besonders beliebt waren Kartenspiele, bei denen oft auch Geld eingesetzt wurde. Die Herstellung und Gestaltung der Spielkarten war damals reine Handarbeit, welche von speziellen Kartenmalern oder -machern ausgeführt wurde. Wie bedeutend das Kartenspiel war, zeigt sich auch in der Malerei, wo es gerne als Motiv verwendet wurde. So finden wir einige Gemälde mit Spielkarten in der Sammlung des DomQuartiers.


Ein ganz besonderes Bild „Die Kartenspieler“ stammt vom Künstler Theodor Rombouts, der vor ca. 400 Jahren lebte. Bevor wir dieses genauer betrachten, findest du hier eine Bastelidee eines Reisespiels – ein Mini-Mikado. Vielleicht nimmst du es ja in deinen nächsten Urlaub mit? Es braucht sicher nicht viel Platz!


Damit bastelst du dein Mini-Mikado.

Für das Mini-Mikado-Reisespiel brauchst du:

  • Zündholzschachtel groß
  • Zahnstocher
  • Acrylfarben
  • Dünne Filzstifte in unteschiedlichen Farben und einen dicken, dunklen Filzstift
  • Klarsichtfolie
  • Stanley Messer
  • Uhu und Tixoband
  • eventuell Glitzersteine, …

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)


Wenn du Lust hast, kannst du auch noch ein weiteres Mini-Reisespiel basteln, ein Mini-Domino:

So könnte dein Mini-Domino aussehen!

Dafür brauchst du:

  • Zündholzschachtel
  • Stärkeres helles Papier
  • Schere und Bleistift
  • Eventuell Glitzersteine für die Schachtel

Schneide aus dem Papier kleine Rechtecke und male immer zwei Würfelzahlen darauf. Je mehr „Dominosteine“ du gestaltest, umso lustiger ist das Spiel. Verziere noch die Schachtel und fertig ist auch dieses Reisespiel.


Spannende Glücksspiele

Spieltisch, Kassaraum, Prunkräume Residenz Salzburg

Vielleicht kennst du Mühle, Schach, Trick-Track, Poker oder Pharao? Dies sind nur einige Brett- und Kartenspiele, die früher bei Jung und Alt sehr beliebt waren.

Für diese Spiele gab es besondere Spieltische. Sie standen zugeklappt am Rand des Raumes. Zum Spielen wurden die Tische aufgeklappt und es entstand eine mit Soff bespannte Fläche, auf der gespielt wurde. An der Kasse der Prunkräume kannst du einen solchen Spieltisch sehen. Dieser ist auf der Innenseite mit grünem Filz bespannt. Allerdings ist er nicht aus der Zeit der Fürsterzbischöfe, sondern „nur“ circa 150 Jahre alt.  

Rombouts Theodor, Die Kartenspieler

Das Motiv der Spielkarten war im Barockzeitalter sehr beliebt. Auf dem Ölgemälde „die Kartenspieler“  siehst du zwei Soldaten mit straussenfedergeschmückten Hüten, die sich ihre Zeit mit Kartenspielen vertreiben. Die Konzentration und Spannung ist den Männern ins Gesicht geschrieben. Dem Mann mit der roten Kopfbedeckung kannst du dabei sogar in die Karten schauen. Er zieht gerade ein Herz-Ass aus seinem Blatt.


Sein Gegenüber betrachtet ihn eindringlich und dürfte sich bereits für eine  Karte entschieden haben. Diese hält er  zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Das Glücksspiel, so kurzweilig und unterhaltsam es auch gewesen sein mag, galt besonders in kirchlichen Kreisen oft auch als moralisch verwerflich. Es stand für Geldverschwendung, Faulheit und Streit. Die Tonpfeife und das volle Bierglas auf dem Tisch im Gemälde unterstreichen das Lasterhafte des Spiels.

Nun wurde soviel von Spielen erzählt, dass du sicherlich selber darauf Lust bekommen hast: wie wär’s mit UNO, Mikado oder Domino?


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Alles krabbelt, alles fliegt

Insektenhotel Biene

Ein Hotel für Insekten

Bilder, die vor allem Gegenstände zeigen, nennt man „Stillleben“. Darin ist es ganz still – es gibt keine Menschen zu sehen und es werden auch keine Geschichten erzählt.
Besondere Früchte, köstliche Lebensmittel, wohlriechende Blumen und seltene Pflanzen, aber auch prunkvolle Gefäße oder Musikinstrumente bevölkern diese Gemälde. Allein die Kunst der Malerei wurde bewundert.


In der Sammlung der Residenzgalerie im DomQuartier gibt es viele Stillleben. Im Bild des österreichischen Malers Vinzenz Kreuzer ist das stille Leben jedoch mit einigen Tieren lebendig geworden. Bevor wir die Tiere auf diesem Bild genauer betrachten, möchte ich dir hier eine neue Bastelidee zeigen: Ein Hotel für Insekten. Mit dieser Bastelei schaffst du nicht nur einen Blickfang im Grünen, sondern auch ein neues Zuhause für die kleinen Tiere. Denn die Insekten sind so wichtig, sie bestäuben die Blüten und so wachsen Blumen und Früchte. 


Was du alles dazu brauchst:

  • Damit bastelst du dein Insektenhotel!

    eine leere Blechdose

  • bunte Wolle
  • Holzperlen
  • weißen und schwarzen Filz
  • Klebstoff
  • Schere
  • Hammer
  • Nagel
  • schwarzen Pfeifenputzer
  • Füllmaterial (zum Beispiel Bambusstäbe, Röllchen aus Wellpappe, Holzwolle, Strohhalme, dünne Zweige, kleine Zapfen)

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)


Welche Tiere findest du im Stillleben?

Vinzenz Kreuzer, Blumenstillleben mit Eichhörnchen und Früchten

Schauen wir uns das Stillleben des Malers Kreuzer noch ein wenig genauer an!

Am Tisch steht eine kunstvoll geformte Vase. Verschiedenartige Blumen sind zu einem bunten Blumenstrauß gebunden. Links neben der duftenden Rose siehst du die violette Blüte einer Clematis. Rechts außen sind die weißen Kügelchen einer Schneebeere zu erkennen. Die abgebildeten Blumen blühen allerdings nicht alle zur selben Jahreszeit – das hat sich der Maler so ausgedacht.

Die Vase steht eingebettet zwischen unterschiedlichen Früchten. Auf der linken Seite stapeln sich Pfirsiche und Äpfel. Daneben wächst ein Berg aus grünen und blauen Weintrauben – eine Feige ist auch zu sehen. Hinter der Vase baut sich ein großer, grün gesprenkelter Kürbis auf. Davor liegt eine reife Ananas. An ihrer Unterseite ist sogar noch ein Stück von ihrem Stängel dran.

Welche Tiere kannst du auf dem Bild erkennen? Bestimmt hast du das Eichhörnchen in der Mitte gleich entdeckt! Es scheint auf den Weintrauben zu sitzen. Mit einer Pfote klammert es sich an einen Weintraubenast, in der anderen Pfote hält es eine Walnuss. Wie das Eichhörnchen wohl auf diesen Tisch gekommen ist? Leichter lässt sich das wohl bei der Fliege beantworten, welche auf dem Apfel zu sehen ist. Denn mit ihren Flügeln kann sie überall hinfliegen.


Ganz rechts auf der Tischkante hat sich auch ein Schmetterling mit orange weiß gefleckten Flügeln niedergelassen. Der Schmetterling nennt sich „Admiral“. Vielleicht überlegt er gerade, zu welcher Blüte er fliegen soll?

Dies sind nur einige Details des Bildes aus dem Sammlungsbestand der Residenzgalerie. Aber wenn du genau hinsiehst, dann kannst du noch viele weitere entdecken!


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Der Stoff aus dem die Träume sind

Grußkarten

Von den Tapeten in den Prunkräumen zu eigenen Musterentwürfen

Die Wände in den Prunkräumen des DomQuartiers sind unterschiedlich gestaltet und haben sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert. Einige Zimmer haben rote und blaue Seidentapeten. Die Stofftapeten aus Seidendamast sind in einer Harmonie an Farben so gewebt, dass elegante Muster erscheinen. Es sind hauptsächlich fantasievolle Blumenmuster aus Blättern und Blüten, die sich fortlaufend wiederholen.


Ein kompliziert gebauter Webstuhl und große Handwerkskunst ermöglichen die Umsetzung der Idee des Gestalters. Seide kann aber nicht nur gewoben sondern auch bemalt werden. Dabei entstehen besonders schöne Muster, denn die Farben zerfließen auf der Seide. Ich möchte dir heute zeigen, wie du mit Wasserfarben und Küchenrolle eine ähnliche Wirkung der Seidenmalerei erhältst. Mit deinen schönsten Mustern kannst du dann Grußkarten gestalten und anderen damit eine Freude machen.


Damit bastelst du deine Grußkarte!

Folgende Materialien brauchst du dazu:

  • Wasserfarben
  • Feine Pinsel
  • Küchenrolle
  • Scheren, groß und klein
  • Lineal, Bleistift
  • Wachskreiden
  • verschiedene Schablonen
  • Stärkeres farbiges Papier in Streifen, ca.60×15 cm
  • Kleber

 


Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

TIPP: Lege immer zwei Blatt von der Küchenrolle übereinander, dann saugt das untere Blatt die Feuchtigkeit der Farben auf. Die Farben sollten immer mit reichlich Wasser angerührt werden!

Fertig sind die Glückwunschkarten! Viel Freude beim Verschenken!


Thronsaal in der Salzburger Residenz

Thronsaal in der Residenz zu Salzburg

Das Geheimnis Seide

Die Prunkräume der Residenz dienten den Salzburger Fürsterzbischöfen von 1606 bis 1803 zur Repräsentation ihrer Macht und wurden immer wieder im jeweiligen Zeitgeschmack verändert. Dies galt auch für die Gestaltung der Wände. Besonders kostbar sind die roten Seidendamaste, welche wir heute noch als Wandverkleidung in mehreren Räumen vorfinden.

Seide war 3000 Jahre lang ein wohlgehütetes chinesisches Geheimnis. Über Byzanz kam das Wissen über den kostbaren Stoff nach Italien. Im 15. und 16. Jahrhundert waren Venedig und Florenz führend in der Seidenproduktion. Die Italiener entwarfen die schönsten und aufwändigsten Muster, die oft kopiert wurden. Die meist rot gefärbten Textilien waren in der Barockzeit Ausdruck von höchstem Luxus. Seidendamaste – nach der syrischen Stadt Damaskus benannt –  sind Gewebe, deren Wirkung auf der wechselnden Sichtbarkeit von Kette und Schussfäden besteht. Meist wird zweifarbig gewebt. Spezielle Musterschäfte am Webstuhl ermöglichen die Wiederholung des Musters.

Ausschnitt der Seidentapete im Thronsaal

Die Seidentapeten in den Prunkräumen sind kunstvoll gestaltet. Im Thronsaal der Residenz besteht das Ornament aus einer wundervollen Kombination von großen gezackten Blättern und Blüten mit fantasievollen Staubgefäßen.

Ausschnitt des Möbelüberzugs im Schreibkabinett

Die blauen Tapeten im Schreibkabinett zeigen hingegen eine grafische Auflösung des floralen Musters. Auch die Tapeten in anderen Räumen des DomQuartiers sind aufwendig ausgeführt und tragen zum prunkvollen Ambiente bei.

Vielleicht hast du ja Lust, bei deinem nächsten Besuch im DomQuartier diese Tapisserien genauer anzusehen?


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Jackson Pollock reloaded

abstraktes Bild

Malen gestern – malen heute

Wie wurden die Bilder eigentlich früher gemalt? Und wie arbeiten die KünstlerInnen heute?

In zahlreichen barocken Gemälden in der Residenzgalerie im DomQuartier können wir die Spuren von Pinsel und Farbe gut erkennen. Ein schönes Beispiel ist das Bild der „Betenden alten Frau“, welches der berühmte Maler Rembrandt vor ca. 400 Jahre anfertigte. Dieses Gemälde zählt zu den Glanzstücken im DomQuartier.


Durch die Jahrhunderte hat sich die Malerei immer wieder verändert. Bis sie im 20. Jahrhundert auch „abstrakt“ wurde. Das bedeutet, man kann keinen konkreten Gegenstand im Bild erkennen. Der amerikanische Künstler Jackson Pollock verzichtete beim Malen sogar auf einen Pinsel. Er malte mit seiner Energie und seinem Körper. Eines seiner Bilder kannst du hier ansehen:  painting Number 17A  by Jackson Pollock

Möchtest du auch versuchen, ohne Pinsel zu malen?

Auf dem Boden liegt ein großes Stück Packpapier, eine Plastikflasche, eine Schere, einen Hammer und ein Schraubenzieher, ein Stück Schnur, Farben (am besten Acryl- oder Wasserfarben) und genügend Wasser zum Verdünnen der Farben

Damit gestaltest du dein abstraktes Gemälde!

Was du alles dazu brauchst:

  • ein großes Stück Packpapier
  • eine Plastikflasche
  • eine Schere, einen Hammer und einen Schraubenzieher
  • ein Stück Schnur
  • Farben (am besten Acryl- oder Wasserfarben)
  • genügend Wasser zum Verdünnen der Farben

Lege ein großes Stück Packpapier auf den Boden. Schütze den Boden zusätzlich mit Zeitungspapier.


 

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Lass dir bei den ersten beiden Schritten von einem Erwachsenen helfen.


 

Von Rembrandt zu Jackson Pollock

Jackson Pollock ging einen neuen Weg der Malerei. Er malte nicht nur ohne Pinsel. Er legte seinen Mal-Untergrund auf den Boden und arbeitete direkt darauf.

Rembrandt Harmensz. van Rijn, Betende alte Frau

Auch Rembrandt war ein experimentierfreudiger Künstler. Er zeichnete seine Bilder kaum vor – er malte mit seinem Pinsel einfach drauf los. Wenn du das Gesicht der „Betenden alten Frau“ genau betrachtest, kannst du darin viele einzelne und besonders feine Pinselstriche in unterschiedlichen Farben entdecken. So wirkt die faltige Haut sehr lebensnah. Dies war Rembrandt in seiner Anfangszeit besonders wichtig, denn er wollte seine Motive möglichst genau darstellen.

Als Untergrund für das Gemälde „Betende alte Frau“ verwendete Rembrandt eine Kupferplatte. Auf diesem sehr glatten Metallgrund brachte er die Farben jedoch nicht direkt auf, sondern legte noch hauchdünnes Blattgold dazwischen, auf das er die Farben auftrug. Wenn du auf dem Bild die rote Kapuze der Frau genau ansiehst, kannst du das Blattgold sogar durch die Farbe blitzen sehen. Das Rot stammte übrigens von der Krapp-Pflanze, aus deren Wurzeln die dunkelrote Farbe gewonnen wurde. Diese Pflanze wurde in der Barockzeit in großen Teilen Europas angebaut.

Künstler wie Rembrandt und Pollock beeinflussten mit Ihren Ideen und Werken die Malerei. Vielleicht bekommst du ja auch Lust, auf andere Weise zu malen?  


Wir freuen uns über dein Feedback!

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Viel Spaß beim Nachmachen!!


Regen, Regentröpfchen…

Ein Regenmacher fürs Kinderzimmer

Musik kann mehr! Sie bringt uns in Schwung, verzaubert und berührt uns, sie kann aber auch Geräusch sein. In der Ausstellung „Überall Musik“ treffen wir auf den Hofkapellmeister Heinrich Ignaz Franz Biber. Als Angestellter des Fürsterzbischofs in Salzburg schuf er Musik zur Unterhaltung und begeisterte seine Zuhörer. Dieser Komponist hatte aber nicht nur einen tollen Namen, sondern auch ganz außergewöhnliche Ideen.


Heute möchte ich euch ein besonderes Musikstück vorstellen. Es heißt „Die Katz“ und wenn ihr es hört, werdet ihr verstehen, warum es diesen Namen trägt. Passend dazu nehmen wir uns andere Geräusche aus der Natur zum Vorbild und basteln ein Musikinstrument, mit dem man Regen imitieren kann.  


Was du dazu brauchst:

  • Auf dem Tisch liegt eine Kartonrolle (z.B. Chipsrolle, Versandrolle, Küchenrolle, …), Hammer und Nägel, Malerkrepp, Backpapier und 2 feste Gummibänder, Reis, getrocknete Erbsen, getrocknete Linsen, kleine Steine, Schalen von Nüssen, Holzperlen in unterschiedlichen Größen,… buntes/bemaltes Papier oder bunte Klebebänder, Federn und Perlen zum Verzieren

    Damit bastelst du deinen eigenen Regenmacher!

    Kartonrolle (z.B. Chipsrolle, Versandrolle, Küchenrolle, …)

  • Hammer und Nägel
  • Malerkrepp
  • Backpapier und 2 feste Gummibänder, falls es keinen Deckel zur Kartonrolle gibt
  • Zum Befüllen: Reis, getrocknete Erbsen, getrocknete Linsen, kleine Steine, Schalen von Nüssen, Holzperlen in unterschiedlichen Größen,…
  • buntes/bemaltes Papier oder bunte Klebebänder
  • Federn, Perlen, … zum Verzieren

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

 


Ein Musikstar des 17. Jahrhunderts

Zum Reinhören: Das Musikstück „Die Katz“ von Heinrich Ignaz Franz Biber.


Heinrich Ignaz Franz Biber kam 1670 nach Salzburg, um für den Fürsterzbischof, dem damaligen Herrscher, als Musiker zu arbeiten. Biber war nicht nur Komponist von neuen Musikstücken, er spielte selber Geige, Gambe und Kontrabass und wurde mit der Zeit zu einem internationalen Star.

Porträt des Musikers und Komponisten Heinrich Ignaz Franz Bibers

Kupferstichporträt von Heinrich Ignaz Franz Biber

Als Angestellter des Fürsterzbischofs verdiente er ausgesprochen gut – 720 Gulden betrug sein Jahresgehalt, was in etwa 35000 Euro entsprach und sehr viel Geld war. Im Vergleich dazu verdiente Wolfgang Amadé Mozart 450 Gulden. Heinrich Ignaz Franz Biber standen außerdem täglich eine Portion Wein und Semmeln, 12 Klafter Fichtenholz zum Heizen und eine Wohnung am heutigen Rathausplatz 2 in Salzburg zur Verfügung.

Als Komponist war Biber so geschätzt, dass er 1690 von Kaiser Leopold I. in den Adelsstand erhoben wurde und sich daraufhin Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern nennen durfte.

1692 erlangte er eine weitere ehrenvolle Auszeichnung vom Fürsterzbischof. Er wurde zum „Truchsess“ ernannt. Dieses Ehrenamt war aber nicht nur ein Titel, Biber übernahm damit auch Dienste. So war es üblich, dass der Truchsess beim Besuch hoher Gäste Speisen zum Tisch trug.


Er war also neben seiner Tätigkeit als Musiker auch „Kellner“ bei Festessen in den Prunkräumen. Damals war das eine große Ehre, heute ist dies undenkbar. Stell‘ dir mal vor, Billie Eilish serviert dem amerikanischen Präsidenten das Essen oder Sir Elton John trägt für Queen Elizabeth II. die Suppe auf!


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Viel Spaß beim Nachmachen!!


Frische Fische, frische Krebse

Fische und Krebse am Speiseplan des fürstlichen Hofs

Kannst du dir vorstellen, dass es am Sonntag Fische und Süßwasserkrebse zu Mittag gibt? Fisch wohl schon, aber heimische Krebse? Die findet man bei uns eher selten auf dem Speiseplan. Aber früher, bei den Festessen in den Prunkräumen der Residenz, durften Fische und Krebse nicht fehlen. Um sie möglichst frisch zuzubereiten, wurden sie vorher in großen Wasserbecken im Erdgeschoss der Residenz gehalten. Diese Becken sind heute noch vorhanden, aber natürlich schwimmen keine Tiere mehr darin.


Als Bastelidee zeige ich dir hier, wie du dein eigenes „Aquarium“ oder „Fischkalter“ (lese unten mehr dazu) gestalten kannst. Je nach Lust und Laune füllst du es mit Fischen, Quallen, Krebsen, Seesternen, Korallen und anderen Wasserbewohnern oder Steinen und Pflanzen – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!


Auf dem Tisch liegen verschiedene Muscheln, Glassteine, Glitter, Wackelaugen, bunte Pfeifenputzer, Kleber und Heißklebepistole, Papier und Wasserfarben und der Deckel einer Schachtel.

Damit kann es losgehen!

Dafür brauchst du:

  • Pfeifenputzer in verschiedenen Farben
  • Wackelaugen
  • Deckel einer Schachtel
  • Wasserfarben und Pinsel
  • Uhu und Heißklebepistole
  • Sand
  • Muscheln, Glassteine und Glasperlen

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Der Fischkalter

Herkulesbrunnen im Haupthof der Residenz

Der Zugang zu den Prunkräumen führt über den Haupthof der Residenz mit der dreibogigen Halle, vorbei an der monumentalen Nische mit dem Herkulesbrunnen, hinter dem sich der fürsterzbischöfliche Fischkalter befindet.

Im diesem Hoffischhaus sind noch einige Fischbecken erhalten, welche du hier auf dem unteren Bild sehen kannst. Sie sind mit kunstvollen schmiedeeisernen Gittern eingefasst und schön ausgeschmückt. Aus dem Becken im Vordergrund ragt ein Obelisk empor. Er steht auf vier Steinkugeln und ist mit Masken und Wappen verziert. Einst waren diese Fischbecken mit Wasser vom Almkanal gefüllt und hielten die Fische und Krebse frisch. Heute wird dieser Bereich in der Residenz für Konzerte oder andere Veranstaltungen genutzt und ist nicht öffentlich zugänglich.

Im Hoffischhaus wurden aber nicht nur Fische aufbewahrt. Hier war auch das Zentrum des Salzburger Fischhandels. Dieser war streng geregelt. Alle Fischer mussten an den Stadttoren auf Formularen eintragen, wie viele Fische oder Krebse sie in die Stadt brachten. Danach begaben sie sich zum Hoffischhaus in die Residenz, wo sie dem Verwalter ihren Fang vorzeigten. Dieser nahm nun den Anteil der Fische an sich, der für die Verpflegung am Hof notwendig war. Außerdem wurde ein Teil für Arme sowie für andere kirchliche Orte verwendet. Auf den Formularen wurde eingetragen, was vom Hof gekauft wurde. Erst dann durften die Fischer den Rest am Markt anbieten.


Fischkalter der Residenz Salzburg

Die Fischer aber waren mit dieser Vorgangsweise oft nicht zufrieden, denn der Preis, den sie im Hoffischhaus bekamen, war viel geringer als der Preis, der auf dem Markt bezahlt wurde. Außerdem wurden für die Hoftafel die schönsten und größten Fische ausgewählt. Daher griffen die Fischer oft zu Tricks. Zum Beispiel trübten sie die Augen und die Haut der Fische. Dadurch wirkten die gefangenen Tiere nicht mehr frisch und gesund und waren für die Hoftafel nicht brauchbar.  Am Markt wurden die Fische dann in kaltes Wasser gelegt, sodass sie wieder genießbar und frisch aussahen und dort zu einem guten Preis verkauft werden konnten. Hoffentlich hast du nun Lust und ausreichend Inspiration bekommen, um dein eigenes Aquarium oder auch deinen eigenen Fischkalter zu gestalten. Jedenfalls viel Spaß dabei.


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Das Wunder um Ostern

Dekohuhn: Der Körper ist ein Halbkreis aus buntem Papier, Kamm, Schnabel und Füße sind aus gelbem Papier ausgeschnitten. Die Flügel sind mit Kunstfedern gestaltet.

Ein wichtiger Gedenktag im Kirchenjahr

Heute ist ein ganz besonderer Donnerstag, er hat sogar einen eigenen „Namen“. Ich bin mir sicher du weißt wie er lautet. Genau – die Rede ist vom Gründonnerstag.
Am Gründonnerstag gedenken wir dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, am Abend bevor er gefangen genommen und gekreuzigt wurde.

Einige Maler haben sich mit diesem Thema beschäftigt und beeindruckende Bilder dazu gemalt. In der Sammlung der Residenzgalerie im DomQuartier gibt es auch ein solches Gemälde. Es stammt vom Maler Franz Anton Maulbertsch und ist etwa 260 Jahre alt.

Viele Menschen essen am Gründonnerstag grünes Gemüse oder ein Gericht mit Spinat. Ein weiterer Brauch an diesem besonderen Tag ist das Schneiden frischer, grüner Zweige für den Osterstrauch. Damit ihr euren Osterstrauch dieses Jahr besonders bunt verzieren könnt, möchte ich heute bunte Hühner als Deko mit euch basteln.


Auf dem Tisch liegt buntes Papier, ein Zirkel, Kunstfedern, Uhustic, Schere, Wolle und ein schwarzer Stift.

Ihr braucht:

  • verschiedenfarbiges Tonpapier
  • Schere
  • Bleistift
  • Wolle oder Garn
  • einen schwarzen Filzstift
  • Federn
  • einen Zirkel

 

 


Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)


Wenn du Lust hast kannst du natürlich eine ganze Hühner-Familie mit kleinen und großen Mitgliedern basteln. Dazu musst du einfach nur den Durchmesser des Kreises kleiner oder größer wählen. Viel Spaß beim Dekorieren eures Osterstrauchs!


„Greinen“?

Der Name „Gründonnerstag“ ist vor allem in deutschsprachigen Ländern verbreitet. Woher diese Bezeichnung aber eigentlich kommt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Eine Theorie besagt, dass der Name vom alten Wort „greinen“ abgeleitet wird, was so viel wie „weinen“ oder „wehklagen“ bedeutet und ein Ausdruck der Trauer über das bevorstehende Leiden Jesu sein soll. Ansonsten wird der Gründonnerstag auch „Hoher Donnerstag“ genannt.

Um einem Tisch isst Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl. Im Bild links sitzt Judas und hält einen Geldbeutel hinter seinem Rücken. Die anderen Jünger wirken aufgebracht. Johannes ist zu jesus linker Seite eingeschlafen. Er hat seinen Kopf auf den Tisch gelegt.

Franz Anton Maulbertsch: Das letzte Abendmahl

Im Gemälde von Franz Anton Maulbertsch aus dem Sammlungsbestand der Residenzgalerie sieht man Jesus und seine Apostel wie sie beim letzten Abendmahl zusammen sind. Jesus kann man auf den ersten Blick entdecken. Er ist der Mann mit dem blau-roten Gewand und den dunklen Haaren. Wenn man aber ganz genau hinschaut, kann man noch viele spannende Details erkennen. Vor Jesus liegt ein angeschnittener Laib Brot. Er ist u.a. ein klarer Hinweis, dass es sich hier nicht einfach um irgendeine Tischgesellschaft, sondern eben um das letzte Abendmahl handelt. Bei dem Mann, der schlafend an der linken Seite von Jesus zu sehen ist, handelt es sich um Johannes. Kannst du den Mann entdecken, der einen Geldbeutel hinter seinem Rücken versteckt?


Genau! Links vorne im Bild ist er zu sehen. Das ist Judas. Der Geldbeutel in seiner Hand und der Hund, der seinen Kopf auf Judas Bein gelegt hat, erinnern an den Verrat, den er an Jesus begehen wird. Das Messer, das vor Judas auf dem Tisch liegt, lässt das tragische Ende der Geschichte schon erahnen. Die anderen Apostel wirken sehr aufgeregt. Haben sie vielleicht gerade erfahren, dass Jesus noch an diesem Abend verraten wird?

 

 

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Porträts mit WOW-Effekt?!

Foto eines Jugendlichen mit Licheffekten

Foto-Tipp in den Osterferien

Ein Porträt machen? Klar, das hat jede/r schon einmal getan. Nur irgendwie fehlt hin und wieder einfach das gewisse Etwas?
Bei diesem Foto-Tipp holen wir uns Inspirationen bei den Werken der Alten Meister aus der Sammlung der Residenzgalerie im DomQuartier, denn diese wussten ganz genau wie man eine Person perfekt in Szene setzt.
Um deinen Porträts dann noch den letzten Schliff zu verleihen, möchte ich dir heute noch eine ganz besondere Technik aus der Fotografie vorstellen – das Lightpainting.
Wie der Name schon sagt wird dabei mit Licht „gemalt“. Wie das genau funktioniert, werde ich dir gleich noch erklären. Erst aber möchte ich dir ein paar Gemälde aus der Residenzgalerie als Beispiele zeigen. Man sieht daran sehr gut, worauf man bei der Inszenierung eines Porträts achten sollte.  


Die Sache mit der Perspektive

Ein junger Mann sitzt bei Tisch. Er hält ein volles Glas in seiner rechten Hand und hebt mit seiner linken einen Krug.

Gerard van Honthorst: Junger Trinker

Für die erste Übung ist es egal mit welcher Kamera du arbeitest. Mit vielen Handys kann man heute schon tolle Fotos machen.

Je nachdem welche Wirkung du bei deinem Porträt erreichen möchtest, solltest du dir genau überlegen von welcher Position, also aus welcher Perspektive, du das Foto aufnehmen möchtest.

Soll die Person auf deinem Foto eher klein, schmächtig, niedlich oder auch unschuldig aussehen, eignet sich eine erhöhte Kameraposition ganz besonders gut. Der Effekt, der dadurch entsteht, ist bei dem Bild „Junger Trinker“ von Gerard Honthorst sehr gut zu erkennen.

Kaiser Karl V. in seinem Ornat, mit Szepter, Globus, Krone und Genius.

Peter Paul Rubens: Allegorie auf Kaiser Karl V. als Weltenherrscher

Möchtest du hingegen die Person auf dem Foto groß, stark und mächtig erscheinen lassen, dann solltest du deine Kamera eher unten positionieren.
Diese Art der Perspektive war vor allem bei Herrscherporträts sehr beliebt, da die dargestellten Personen dadurch ein ganz besonders würdevolles und respekteinflößendes Auftreten erhalten. Das Bildnis von Peter Paul Rubens, welches Kaiser Karl V. als Weltenherrscher zeigt, ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Streng blickt der mächtige Herrscher aus dem Bild heraus und lässt dabei keinen Zweifel an seiner außerordentlichen Macht.

Fünf Kinder blicken aus einem Fenster.

Ferdinand Georg Waldmüller: Kinder im Fenster

Um eine möglichst neutrale Darstellung einer Person zu erreichen, musst du die Kamera etwa im rechten Winkel zu ihr, auf Höhe deiner Körpermitte, aufstellen oder halten. Ein sehr gutes Beispiel für diese Perspektive ist das Gemälde „Kinder im Fenster“ von Ferdinand Georg Waldmüller. Dieses Gemälde ist vor allem auch wegen seiner Realitätsnähe und seiner Detailgenauigkeit bemerkenswert.

Spiel‘ doch ein bisschen mit den verschiedenen Kamerapositionen. Vielleicht gibt es ja eine, die dir ganz besonders gut gefällt.

 


 

Lightpainting – Malen mit Licht

Hast du nun ein Porträt geschossen mit dem du zufrieden bist? Sehr gut, dann kommen wir nun zum Lightpainting.

 

Dazu benötigst du Folgendes:

  • Kamera, die eine lange Belichtungszeit ermöglicht
  • völlig dunkler Raum
  • Stativ (erforderlich, um die Kamera bei Langzeitbelichtungen ruhig halten zu können)
  • verschiedene Lichtquellen (z.B. Taschenlampe, Laser, Lichterketten, LED-Ketten, Smart Phone…)
  • Selbstauslöser, wenn vorhanden

 

So wird’s gemacht:

Stell deine Kamera auf ein Stativ. Überleg dir welche Wirkung dein Foto haben soll und positioniere die Kamera dementsprechend eher unten, im rechten Winkel vor dir oder weiter oben.

Da wir beim Lightpainting, wie der Name schon sagt, mit Licht malen wollen und das eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, ist es wichtig, dass deine Kamera für lange Belichtungszeiten geeignet ist.


Foto eines Jugendlichen mit Licheffekten

Male mit deiner Lichtquelle, während deine Kamera belichtet

Aktiviere also bei deiner Kamera den Langzeitbelichtungsmodus oder stell die Belichtungszeit manuell ein. Taste dich in diesem Fall langsam an die perfekte Belichtungszeit heran. Beginn einmal mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden und verlängere die Zeit, wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist.

Optimal wäre es mit einer zweiten Person zusammenzuarbeiten. Dann kannst du jetzt in aller Ruhe deine gewünschte Pose einnehmen. Vergiss nicht eine Lichtquelle mitzunehmen. Wenn du möchtest, kannst du dich natürlich auch verkleiden oder Requisiten verwenden.

Sobald du dich fertig eingerichtet hast, bitte deine Kamerafrau/deinen Kameramann den Auslöser der Kamera zu drücken. Während die Kamera nun belichtet kannst du mit deiner Lichtquelle (zum Beispiel einer Taschenlampe) „malen“, indem du sie langsam hin und her bewegst.


Probiere verschiedene Bewegungsformen aus

Die Form der Bewegung kannst du selbst bestimmen. Ob kreisförmig, Zickzack, oder auf und ab – hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst sogar probieren mit dem Licht zu schreiben.
Teste auch wie es sich auswirkt, wenn du deine Bewegungen schneller oder langsamer ausführst.

Sehr schön sieht es aus, wenn du verschiedenfarbiges Licht verwendest.

Du kannst mit der Lichtquelle auch besondere „Highlights“ setzen, indem du eine Stelle länger beleuchtest, zum Beispiel deine Augenpartie.

Probiere auch unterschiedliche Lichtquellen aus. Je nachdem was du verwendest, können ganz unterschiedliche Lichtspuren entstehen.


Setze Highlights durch längeres Beleuchten verschiedener Körperpartien

Falls ihr sogar mehrere Personen seid, könnt ihr euch auch gegenseitig beleuchten oder ein Gruppenfoto machen.

Falls du beim Fotografieren alleine bist, funktioniert die Technik mit dem Licht malen genau gleich. Du musst nur bei deiner Kamera den Selbstauslöser aktivieren oder vielleicht hast du ja sogar eine Fernbedienung mit der du deine Kamera für die Aufnahme steuern kannst.

 


Ich wünsche dir nun viel Spaß beim Experimentieren und freue mich natürlich, wenn du dem DomQuartier ein paar Eindrücke auf kunstvermittlung@domquartier.at schickst!



Ich seh, ich seh, was du nicht siehst…

Auf einem Tisch stehen drei ausgehöhlte Eier in deren innerem Kresse wächst.

Es gibt viel zu Entdecken!

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis zum Palmsonntag und somit zum Beginn der Osterwoche. Das Binden von Palmbuschen, das Färben von Eiern oder der Osterputz, all dies sind Bräuche, die zu Ostern dazugehören. In den Kirchen gibt es in dieser Zeit viele spezielle Rituale und Messen, die auf das Fest vorbereiten, so natürlich auch im Dom.


Bei einem Rundgang durch das DomQuartier hat man von der Orgelempore einen wirklich einzigartigen Blick auf die Deckengemälde des Doms. Auch diese bereiten uns auf dieses ganz besondere Datum vor und erzählen uns von der Ostergeschichte.

Der Höhepunkt der Osterzeit ist der Ostersonntag, an welchem die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert wird. Bei der Messe an diesem Tag werden auch mitgebrachte Speisen geweiht, denn das gemeinsame Essen danach gehört zu Ostern unbedingt dazu. Passend zum Thema zeige ich dir eine Bastelei, welche auf dem Ostertisch lustig aussieht und außerdem noch gut schmeckt. Damit kannst du Vielen eine Freude machen!


Dafür brauchst du:

Auf einem Tisch liegen drei Eier, Pinsel, Wattepads, eine Nadel und Kressesamen.

Damit kann es losgehen

  • Eier möglichst weiß
  • Nadel
  • Farben, eventuell auch Filzstifte
  • Pinsel
  • Wattepauschen
  • Kressesamen

 

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)


 

Einzug in Jerusalem

Blick von der Domorgelempore in den Salzburger Dom

Blick von der Orgelempore in den Salzburger Dom

„Wow, ist das schön!“ – das denkst du dir sicher, wenn du auf der Orgelempore des Salzburger Doms stehst. Denn dort, in schwindelnder Höhe, ist der Blick in die Kirche wirklich atemberaubend: Bis zum Altar hin ziehen sich Säulen, Torbögen, Kuppeln und Fenster. Die Wände und das runde Deckengewölbe sind mit Verzierungen geschmückt, die man Stuck nennt. Auf der Empore, von wo aus du diesen besonderen Blick hast, befindet sich die größte Orgel des Doms. Vier weitere Orgeln sind in der Nähe vom Altar zu sehen. Früher klangen bei besonders festlichen Anlässen nicht nur Orgeln, es gab auch Musiker wie Trompeter und Pauker, die das Fest umrahmten. Diese spielten von kleinen Balkonen rechts und links entlang der Seitenwände.

Jesus zieht auf einem Esel in Jerusalem ein.

Arsenio Mascagni: Einzug in Jerusalem

Farbe bekommt die Kirche durch die schönen Gemälden an der Decke. Sie wurden vom italienischen Künstler Arsenio Mascagni vor ca. 400 Jahren gemalt. Sie erzählen von der Ostergeschichte, der Leidensgeschichte Jesu. Von der Orgelempore aus kannst du sie ganz aus der Nähe betrachten.

Das erste dieser Bilder ist hier abgebildet: Es heißt „Einzug in Jerusalem“ und zeigt Jesus, der auf einem Esel unter dem Jubel seiner Anhänger in Jerusalem einzieht. Manche Menschen haben Ölzweige in der Hand, andere legen Kleider zum  Zeichen der Ehrerbietung auf der Straße aus.

An diese Szene wird noch heute am Palmsonntag gedacht. Der Palmbuschen soll an die Ölzweige und Palmwedel erinnern, mit welchen Jesus damals willkommen geheißen wurde. Bei uns wird der Palmbuschen oft im Garten oder aufs Feld gesteckt, um Glück und Segen zu bringen. Vielleicht kennst auch du diesen Brauch?

Die Orgelempore kannst du übrigens im Rahmen des DomQuartier-Rundgangs besichtigen.


 

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Viel Spaß beim Nachmachen!!


Blütenträume

Mobile aus einer Holzstange mit Schnüren. An den Schnüren hängen bunte Blüten aus Papier.

Endlich ist der Frühling da!

Die Vögel zwitschern, die Sonne wird kräftiger und die Bäume haben schon Knospen. Schneeglöckchen, Krokusse und Schlüsselblumen sind die ersten Frühlingsboten. Sie geben der Natur ihre Farbe. Auch Maler haben schon immer gerne Blumen als Motiv für ihre Bilder gewählt. Das waren oft besondere, exotische Blumen, die sie auf die Leinwand malten. Einige Blumenbilder kannst du im DomQuartier entdecken, zum Beispiel in der Schönen Galerie in den Prunkräumen.
Ganz zum Thema passend werden wir heute ein Mobile mit Blüten basteln, welches sich verspielt im Wind bewegt. Viel Spaß dabei!


Für dein Blütenmobile brauchst du:

Damit kann es losgehen!

  • Papprollen von Toilettenpapier oder Küchenrolle
  • Schere
  • Kleinen Tacker
  • Grünen Moosgummi oder grünes Tonpapier
  • Wasserfarben und Pinsel
  • Watte
  • Schnur
  • Holzstab

 

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Rosen, Tulpen, Nelken…

Schöne Galerie in den Prunkräumen

Warst du schon einmal in einer Galerie? Das ist ein Ort, an dem Kunstwerke ausgestellt werden. Eine ganz besondere Galerie findest du in den Prunkräumen des DomQuartiers. Sie wird Schöne Galerie genannt. Früher, vor 300 Jahren, waren in der Schönen Galerie über 70 Bilder ausgestellt.

Mit dieser Fülle wollte man die Gäste beeindrucken und zeigen, was man sich alles leisten konnte. Heute sind nur etwa 10 Werke in der Schönen Galerie ausgestellt, darunter auch vier Gemälde des Malers Jacob Zanusi, der vor 300 Jahren als Hofmaler für den Fürsterzbischof gearbeitet hat.


Jacob Zanusi: Blumenstilleben mit Putti, Bildausschnitt

Eines dieser Bilder siehst du hier.
Im Vordergrund sind vier Putten zu sehen, welche mit Wein und Musik das ausgelassene, fröhliche Leben darstellen. Besonders genau wollen wir aber die Blumen in der Vase auf dem Bild betrachten. Da gibt es zum Beispiel Rosen, Tulpen, Lilien und Mohnblumen.
All diese Blumen haben eine spezielle Bedeutung. So ist die Rose ein Zeichen der Liebe und Schönheit. Auch heute schenken sich Liebende gerne rote Rosen als Symbol ihrer Zuneigung. Die weiße  Lilie steht für Reinheit, die Tulpe für Luxus und der Mohn für den Schlaf.

Viele dieser Blumen können wir heute im Blumengeschäft kaufen. Als Zanusi dieses Bild, welches in der Schönen Galerie der Prunkräume hängt, malte, waren die meisten dieser Blumen aus fremden und fernen Ländern und somit etwas ganz Besonderes. Nicht jeder Maler hatten Zugang zu diesen Blumen, denn sie waren sehr teuer. Daher verwendeten manche als Vorlage Zeichnungen von botanischen Büchern, in denen die Blumen bis ins kleinste Detail abgebildet waren.


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Malen – schneiden – weben

Zwei verschiedene Bilder wurden in Streifen geschnitten und schachbrettartig ineinandergeflochten. Es entsteht der Eindruck eines gewebten Teppichs.

Bildteppiche aus Papier

Teppiche liegen bei uns zu Hause gewöhnlich auf dem Boden. Das war aber nicht immer so. Besonders aufwendig und teuer gearbeitete Teppiche zeigten Bilder zu unterschiedlichen Themen und hingen früher an der Wand. Besonders wertvolle Stücke wurden unter anderem mit Silber-, Gold- und Seidenfäden gemacht und von reichen Leuten für Schlösser, Burgen und Kirchen in Auftrag gegeben. Sie waren aber nicht nur hübsch und teuer, sondern halfen auch dabei die Akustik in großen Sälen zu verbessern und die Kälte draußen zu halten. Auch in den Prunkräumen des DomQuartiers kann man noch einige Bildteppiche bewundern. Einige davon wurden für Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau angefertigt – unten kannst du einen dieser wunderschönen Teppiche sehen. Bei diesem sieht man sogar das Wappen des Fürsterzbischofs oben in der Mitte. Wie ein solcher Teppich hergestellt wird? Das erkläre ich dir später. Jetzt möchte ich dir aber erst einmal zeigen wie man aus Papier ein gewebtes Bild – einem Teppich nicht unähnlich – herstellen kann. Hast du Lust?


Dafür brauchst du:

Auf einem Tisch liegen Pinsel, Lineal, Kleber, Schere und Wasserfarben

Das brauchst du für den Bildteppich

  • 3 Blatt Papier
  • Wasserfarben, Pinsel
  • Schere, Lineal, Bleistift, Kleber

 

 

 

 


 

Und schon kanns losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht)

 

Hier geht es zur Bastelanleitung als pdf zum Herunterladen: https://bit.ly/2Ol9vNu


Textile Meisterwerke

Bildteppiche werden auch Tapisserien genannt (abgeleitet vom franz. tapis = Teppich). Wandteppiche dienten aber nicht nur dem Schmuck des Raums, sie waren gleichzeitig ein Zeichen des Reichtums seines Besitzers, halfen Räume abzuteilen, zu schmücken, unterstützten die Raumakustik und isolierten kalte Wände. Sie waren so sehr geschätzt, dass sie oftmals auf Reisen mitgenommen wurden oder auch als wertvolle Geschenke dienten.

Die Entwürfe für Bildteppiche wurden von Malern angefertigt. Man nennt solche Vorlagen „Kartons“.
Streng genommen werden Tapisserien nicht gewebt, sondern gewirkt. Bei einem Webteppich wird der Faden komplett von einer Seite zur anderen zwischen den Kettfäden durchgezogen. Bei einem gewirkten Teppich werden die jeweiligen Farben nur an den benötigten Stellen zwischen die Kettfäden gewoben um Figuren und Landschaften dadurch darzustellen.

Wandteppich aus dem Audienzsaal der Prunkräume. Er zeigt Romulus, der nach seinem Sieg über die Veïer triumphiert

Romulus triumphiert nach seinem Sieg über die Veïer

Die Tapisserien in den Prunkräumen, die Wolf Dietrich von Raitenau in Auftrag gegeben hat, zeigen Szenen aus dem Leben von Romulus und Remus, den Gründern Roms.

Im Audienzsaal begegnen wir König Romulus, der stolz reitend als triumphierender Herrscher nach seinem Sieg über die Veïer auftritt. Das Wappen Wolf Dietrich von Raitenaus, in der Mitte der oberen Randbordüre, weist den Fürsterzbischof als Auftraggeber aus. Er sah sich wohl selbst als siegreichen Herrscher, der am Ende dominieren wird.

Die Farben vieler Teppiche haben heute durch die Sonnenstrahlen mehrerer Jahrhunderte ihre Leuchtkraft eingebüßt. Betrachtet man allerdings die Rückseiten, kann man erkennen wie farbenfroh die Teppiche ursprünglich gestaltet waren.


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Wie kam König Midas zu seinen Eselsohren?

Theater aus Stabpuppen vor der Salzburg Kulisse

Apollo vs. Pan und König Midas als Jury

Im DomQuartier finden wir in der Ausstellung „Der Kuss der Musen“ einige Gemälde zu Geschichten aus der griechischen Mythologie.

Ich möchte dir bei diesem Kreativ-Kids-Club zeigen wie du selber Stabpuppen basteln kannst. Vielleicht hast du ja dann gleich Lust die Geschichte, die ich dir erzähle, gleich damit nachzuspielen.


König Midas lauscht Pans Gesang

„König Midas lauscht Pans Gesang“, gemalt 1746 von Johann Georg Bergmüller, schildert eine Episode vom törichten König Midas (er steht rechts im Bild), der von einem Fettnäpfchen ins nächste getreten ist. Zur Strafe sind ihm Eselsohren gewachsen, die ihr bei genauer Betrachtung unter der Krone entdecken könnt! Das hat Apollo veranlasst.
Und das kam so: Bei einem Wettbewerb zwischen Apollo, der eine Melodie auf seiner Lyra zum Besten gab, und dem bocksfüßigen Pan, der auf seiner Panflöte aus Schilfrohr spielte, entschied sich König Midas für Pan als den besseren Musiker. Er fand dessen Flötentöne einfach unglaublich schön. Als Strafe für diese Entscheidung verpasste ihm Apollo die Eselsohren. Warum Apollo so etwas überhaupt kann? Das erkläre ich dir weiter unten.

Pan, der Schutzgott der Herden und Hirten, feiert gerne mit dem Weingott Bacchus. So ein ausgelassenes Fest mit Musik und Tanz ist auf dem Bild zu sehen. König Midas gefällt es! Der betrunkene Bacchus liegt zu seinen Füßen. Pan selbst kann man im Bild nicht erkennen, wohl aber seine wilden Gesellen, die Satyrn. Genau wie er sind sie halb Mensch, halb Ziegenbock. Apollo ist auf unserem zweiten Bild von Johann Georg Bergmüller weiter unten zu sehen.
Nun möchte ich euch aber erklären wie du deine Stabpuppen basteln kannst:


Für die drei Hauptfiguren der Geschichte, die Musikinstrumente und die Eselsohren brauchst du:

 

Damit kann es losgehen!

  • 3 Blatt weißes Zeichenpapier
  • Kartonpapier in 5 verschiedenen Farben
  • Bleistift / Filzstift
  • Schere, groß und klein
  • Bastelkleber
  • 2 Musterbeutelklammern (Rundkopfklammern)
  • 3 Holzspateln / 1 dünne Holzstange
  • Klammermaschine
  • 1 Pfeifenputzer (braun)
  • Dekorationsmaterial: Federn, Krepppapier oder Stoffreste

Lass dir beim Schneiden eventuell von einem Erwachsenen helfen.


Und schon kanns losgehen!
(Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

 

Von der Muse geküsst

Links oben schwebt Apollo mit rotem wehenden Umhang

Ich möchte dir heute noch ein weiteres Bild vorstellen. Es heißt „Apollo und die Musen“, und wurde von Johann Georg Bergmüller (1688-1762) gemalt. Links oben im Bild schwebt Apollo mit rotem wehenden Umhang, Pfeilköcher und Lyra. Dieses besondere Zupfinstrument hat einen Korpus aus einer Schildkrötenschale, Arme in Form von Ziegenhörnern, einen Steg und 7 Saiten. An den Attributen Apollos erkennen wir, dass es sich um den Gott des Lichtes, der Schönheit, sowie der Musik, Dichtung und Weissagung handelt. In der griechischen Götterwelt hat er als Sohn des Zeus eine höhere Stellung als der Naturgott Pan und konnte ihn daher auch mit Eselsohren bestrafen!
Apollo  ist auch der Anführer der neun Musen, die hier in Gruppen in der Landschaft vor dem Musentempel sitzen. Sie sind Göttinnen der Künste und Quellen göttlicher Inspiration.  Sicher hast du auch schon die Panflöte entdeckt! Am rechten Bildrand steht die Göttin Minerva mit federgeschmücktem Helm und Brustpanzer. Sie verkörpert die Weisheit und ist die Schutzherrin der Wissenschaften und Künste. Sie ist gerne in Gesellschaft der Musen. Wenn man einen besonders guten Einfall hat und ein Kunstwerk gut gelingt, heißt es, man wurde von der Muse geküsst. Das wünsche ich dir auch und viel Freude noch mit deinen Stabpuppen!

Die Ausstellung „Der Kuss der Musen“ kannst du übrigens bis 11. Juli 2021 in der Residenzgalerie besichtigen.

Wir freuen uns über dein Feedback!

Schreib uns, wie es dir dabei gegangen ist und wie du dein Werk gestaltet hast. Schick dazu ein E-Mail mit Fotos oder einem kurzen Video an: office@domquartier.at Oder postet es auf unserer Facebook Seite oder in Instagram mit dem Hashtag #DomQuartierSalzburg

Viel Spaß beim Nachmachen!!


Wie das juckt!

Zahnputzbecher aus alten Plastikflaschen selbst gestalten

Kein Wunder, wenn man sich so selten wäscht …

Kannst du dir eine Wohnung ohne Bad vorstellen? Sicherlich nicht. Aber wenn du durch die vielen Räume des DomQuartiers gehst, suchst du vergeblich ein Badezimmer. Viel gewaschen hat man sich in der Zeit des Barocks nämlich nicht. Man glaubte, dass das Wasser die Haut dünner macht und Krankheiten daher leichter in den Körper eindringen können. Anstatt zu waschen hat man sich mit einem weißen Tuch trocken abgerieben. Auch eine Zahnbürste und Zahnpasta gab es damals nicht. Manche verwendeten zum Reinigen der Zähne ein spezielles Zahnpulver, die meisten haben aber ihre Zähne wohl gar nicht geputzt.


Heute ist das Zähneputzen eines der ersten Dinge, die du in der Frühe machst. Oft ist das aber auch ganz schön lästig, nicht wahr? Vielleicht macht es dir mehr Spaß, wenn du einen lustigen Zahnputzbecher dafür benützt. Daher möchte ich dir heute zeigen, wie du einen selbst gestalten kannst. Viel Spaß beim Basteln!

Für den Zahnputzbecher brauchst du:

  • Kleine Plastikflasche
  • Weiße Acrylfarbe
  • Spitze Nagelschere und normale Schere
  • Klebstoff
  • Wackelaugen
  • Schwarzen Eddingstift

 

Und schon kanns losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Körperhygiene zur Zeit des Barocks

Alte Waschschüssel aus Zinn

Waschschüssel aus Zinn

Das regelmäßige Baden oder Duschen ist für uns heute selbstverständlich. Aber früher, in der Zeit des Barocks, sah die Körperhygiene anders aus. Man glaubte, dass Wasser durch die Poren der Haut dringe und so die Krankheiten übertragen würde. Es gab in den Prunkräumen daher kein Badezimmer. Stattdessen stand im Schlafzimmer der Residenz eine Waschschüssel aus Zinn, welche von den Dienern mit Wasser gefüllt wurde. Gereinigt hat man sich nur Gesicht und Hände.

Die Haare wurden regelmäßig gekämmt und geschnitten, aber nicht gewaschen. Bei den Festen trugen die Gäste ihre Haare unter weiß gepuderte Perücken. Sicherlich hast du schon mal im Fasching eine Perücke aufgehabt und weißt, wie diese jucken kann. Ähnlich erging es auch den Leuten damals.

Sehr unangehem waren aber auch Flöhe, Läuse und anderes Ungeziefer, die sich am Körper und in den Haaren einnisteten.  Um gegen dieses Ungetier anzukämpfen, wurden spezielle Flohfallen entwickelt, welche man unter den Kleidern trug. Eine Flohfalle ist eine eiförmige Hülle mit feinen Löchern, ähnlich einem heutigen „Tee-Ei“. In dieses „Ei“ gab man ein mit Blut oder Honig getränktes Leinen. Der Geruch zog die Flöhe an und lockte sie so in die Falle.


Wie gesagt, gewaschen hat man sich aus Furcht vor Krankheiten sehr selten. Um die unangenehmen Gerüche des Körpers zu überdecken, haben sich die vornehmen Leute mit trockenen, weißen Tüchern abgerieben, welche mit Duftwasser parfümiert waren. Das Parfüm hatte auch den Zweck, den Körper zu stärken und die Luft in der Umgebung zu reinigen.

Ja, die Körperhygiene war damals wirklich ganz anders als heute. Und wenn du das alles liest, freust du dich sicher schon auf das nächste Bad, nicht wahr?

 

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Musikalische Entdeckungsreise

Auf den Spuren von Familie Maus durch die Ausstellung „Überall Musik!“

Noch bis 2. Jänner 2022 ist die Ausstellung „Überall Musik!“ im DomQuartier Salzburg zu sehen. Sie erzählt von der Musik am Hof der Salzburger Fürsterzbischöfe.

Die Musik hatte damals schon eine unglaublich wichtige Bedeutung und Musiker, die noch heute in der ganzen Welt bekannt sind, gingen hier ein und aus.


gezeichnete Maus mit Mantel und Dirigentenstab

Begib dich mit der Maus auf Entdeckungstour durch die Musikausstellung

Aber welche Musiker musizierten eigentlich am Hof in Salzburg? Wie klingt die Musik von damals? Wie waren die vornehmen Gäste bei den Festen gekleidet? Und was hat man gegessen? Wie wurde getanzt? Na, bist du neugierig geworden? Dann komm doch und besuche die Ausstellung.

Hol dir dafür die „Überall Musik! EntdeckerInnen-Karte“. Du kannst die Karte entweder schon vor deinem Besuch herunterladen oder sie dir direkt an einer der Kassen des DomQuartiers holen.

Bei deinem Rundgang begleitet dich Familie Maus, welche dir immer wieder Aufgaben zu lösen gibt, die es an speziellen Rätsel- und Hands-on Stationen  zum Erleben, Tüfteln und Selbermachen zu entdecken gibt. Zum Abschluss bekommst du zur Erinnerung sogar noch einen Stempel auf deine Karte.


Stationen in der Ausstellung „Überall Musik!“

Damit du deine Familie Maus auch zu Hause hast, gibt es hier eine Bastelidee für dich. Viel Spaß beim Werken.


Für deine Familie Maus brauchst du:

  • Eicherschachtel, Faden, Stift, Kleber, Schere, Farben und Pinsel zum Basteln

    Damit kann es losgehen!

    Eierkarton: möglichst einen gelben 6er Karton für den Käse, einen 10er und einen 6er Karton für die Mäuse

  • Ein graues und ein rosa Papier
  • Kleber
  • Schere und Stanleymesser
  • Schwarzer Stift und eventuell Wackelaugen
  • Graue Wolle
  • Acrylfarben: schwarz, weiß und eventuell gelb
  • Pinsel

 

Und schon kanns losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

 

Tierische Klänge?

Wenn du zu einem Geburtstagsfest deiner Freunde eingeladen wirst, dann gibt es oft ein Motto wie „Prinzessinnen“, „Pferde“ oder „Piraten“. Eine Schatzsuche und Geburtstagsspiele und gute Musik sorgen ebenso für Spass und Unterhaltung.
Auch bei den Festen in der Residenz spielte die Musik eine wesentliche Rolle. Viele bekannte Musiker waren am Hofe angestellt. Darunter auch Wolfgang Amadé Mozart, von dem du sicher schon gehört hast. Auch Wolfgangs Vater, Leopold Mozart, arbeitete als Musiker am Hof des Fürsterzbischofs.

Während die Melodien der Mozarts wirklich harmonisch klingen, gab es auch Künstler, die unter anderem auch „schräge“ Musik spielten. Einer von ihnen war Heinrich Ignaz Franz Biber. Er ahmte mit Musikinstrumenten Tierstimmen nach. Hier kannst du dir eine davon anhören. Um welches Tier könnte es sich hier handeln?*

 

Neben Konzerten gab es auch Theaterveranstaltungen und Opern, bei denen natürlich sehr viel gesungen wurde. Im Carabinierisaal soll mit „Orfeo“ die erste Oper nördlich der Alpen aufgeführt worden sein. Hierfür wurde extra eine eigene Bühne aufgestellt, auf der die Künstler auftraten.
Bei diesen Anlässen musste man natürlich auch entsprechend gekleidet und frisiert sein. Wie man mit der damaligen Mode aussah? Komm doch vorbei und finde es im Arbeitszimmer der Prunkräume selbst heraus. Hier kannst du in ein barockes Kostüm schlüpfen, ein Selfie beim Fotopoint machen und noch viele andere Dinge ausprobieren.

Ich wünsch dir ganz viel Spaß bei deinem Rundgang mit der „Überall Musik! EntdeckerInnen-Karte“.

* Zu hören ist das Miau einer Katze.

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Gleißend hell oder zappenduster?

Foto-Tipp: Das Spiel mit Licht und Schatten

Hallo liebe Foto-Fans!

Da der Foto-Workshop in den Semesterferien heuer aufgrund der momentanen Situation nicht stattfinden kann, wollen wir euch auf diesem Weg ein paar Tipps geben, um zu Hause ganz besondere Fotos zu machen.


Dramatische Wirkung

Sowohl für spannende Fotos als auch für mitreißende Theaterstücke ist der durchdachte Einsatz von Licht und Schatten nicht wegzudenken. Dasselbe gilt natürlich auch für Werke der Malerei.
Die Gemälde und Fotografien in der Ausstellung der Residenzgalerie Salzburg „Der Kuss der Musen“ führen dies eindrücklich vor Augen. Im Meisterwerk „Orpheus holt Eurydike aus der Unterwelt“ von Heinrich Friedrich Füger wird die Schlüsselszene, als Orpheus seine Eurydike aus der Unterwelt herausführt und sich im letzten Moment verbotenerweise zu ihr wendet, durch den Einsatz von Licht und Schatten dramatisch in Szene gesetzt. Beim Gemälde „König Saul und die Hexe von Endor“ in der Art von Alessandro Magnasco, werden die Figuren bei der Erscheinung von Samuels Geist von einem magischen, unheimlichem Licht erleuchtet, während die umliegende Szenerie in geheimnisvolles Dunkel getaucht ist.


Ohne Licht keine Fotografie

Sonne für spannende Fotos als Lichtquelle nutzen

Für die Fotografie ist Licht von essentieller Bedeutung, denn ohne Licht gibt es keine Fotografie. Das sagt auch schon das Wort „Fotografie“ das so viel wie „mit Licht schreiben“ bedeutet. Aber eines ist klar, wo Licht ist, ist auch Schatten.

In vielen Fällen können Schatten in einem Foto sehr störend wirken. Setzt man sie allerdings bewusst ein, entstehen wunderbare, effektvolle Bilder.

Verwendet man Licht und Schatten als Gestaltungsmittel, muss man sich erst einmal Gedanken über die Lichtquelle(n) machen, die zum Einsatz kommen bzw. gezeigt werden soll(en). Jede Lichtquelle hat unterschiedliche Eigenschaften, welche Einfluss auf die Schattenwirkung haben.

Man unterscheidet zwischen natürlichen und künstlichen Lichtquellen. Zu den natürlichen Lichtquellen zählen z.B. die Sonne, Blitze, Feuer, Polarlichter, Fixsterne, Glühwürmchen usw. Künstliche Lichtquellen sind z.B. Kerzen, Blitzgeräte, Lampen, Öllampen, Laser usw.

Geh doch einmal bei schönen Wetter nach draußen und nutze die Sonne als natürliche Lichtquelle für spannende Schattenfotos. Das Tolle ist, Schatten lassen sich mit jeder Art von Kamera fotografieren – egal ob Kompakt-, Spiegelreflex-, oder deine einfache Handykamera- alle sind möglich!


Die Sache mit der Licht-Richtung

Einen weiteren Punkt den es beim Fotografieren von Schatten zu beachten gilt, ist die Richtung aus der das Licht kommt, denn diese wirkt sich direkt auf die Erscheinung des Schattens aus. Betrachte nochmals die beiden Gemälde. Aus welcher Richtung kommt das Licht? Wie wirkt sich das auf die verschiedenen Schatten aus?

Verwendest du beim Fotografieren künstliche Lichtquellen, kannst du ganz leicht selber bestimmen aus welcher Richtung das Licht kommen soll und damit dein Motiv perfekt inszenieren. Am besten geht das in einem dunklen Raum in dem du dir ein kleines „Fotostudio“ einrichtest.

Für dein eigenes Fotostudio brauchst du nur ein paar wenige, einfache Mittel:

  • Gestalte dein eigenes Fotostudio

    eine Fläche auf der du arbeiten kannst z.B. einen Tisch und dahinter eine Wand

  • Klebeband
  • einen oder auch mehrere große Bögen einfarbiges Papier, je nachdem wie groß die Fläche sein soll auf der du fotografieren möchtest. Die Farbe des Papiers kannst du selbst wählen.
  • am besten verschiedene Lichtquellen z.B. eine Taschenlampe, die Taschenlampe deines Handys, eine Schreibtischlampe und was du sonst noch an Leuchtkörpern zu Hause hast. (Ich finde kleine, gerichtete Lichtquellen funktionieren besser, aber probier‘ doch selber für dich aus, was dir am meisten zusagt.)
  • optional: ein Nudelsieb, Gitter, Netz…
  • einen Gegenstand, den du gerne fotografieren möchtest. Ich verwende gerne Gläser. Die werfen einerseits tolle Schatten und andererseits sorgen Lichtbrechungen und Reflexionen für weitere tolle Effekte.

Fertig ist dein kleines Fotostudio

Hier ist das Papier mit Klebeband schon an der Holzplatte und dem Tisch fixiert. Und tada, fertig ist dein eigenes Fotostudio!

Auf diesem Foto ist der Raum noch viel zu hell um besondere Schatteneffekte erzeugen zu können. Also, Deckenlampe ausschalten und Taschenlampe einschalten.

Nun ist deine Kreativität gefragt. Vergiss nicht, es gibt kein richtig und falsch. Wichtig ist, dass du einfach ausprobierst z.B. wie sich unterschiedliche Lichtquellen verhalten, wo du deine Lichtquelle positionieren musst, damit es den Effekt ergibt den du erreichen möchtest, wie sich die Position der Kamera auswirkt usw. Unten siehst du ein paar Fotos auf denen ich mit Licht aus verschiedenen Richtungen und unterschiedlichen Kamerapositionen gespielt habe.


Weitere Anregung für das Spiel mit Licht und Schatten

Die Fotos habe ich absichtlich in Schwarz-Weiß umgewandelt, weil ich finde, dass sich dieser Modus für die Schattenfotografie sehr gut eignet und die Bilder so noch grafischer und eindrucksvoller aussehen.

Effekte mit unterschiedlich eingesetzten Lichtquelle (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Bild 1: Zwei Lichtquellen gleichzeitig (eine davon sieht man in der rechten vorderen Ecke).

Bild 2: Den „löchrigen“ Schatten im Hintergrund habe ich mit der Sitzfläche eines Rattan-Sessels erzeugt. Einfach mit der Taschenlampe hindurchleuchten und abdrücken.

Bild 3 & 4: Bei diesen Fotos kann man neben der künstlichen Lichtquelle, die ich verwendet habe, noch eine weitere natürliche entdecken. Kannst du sie finden?

In den Fotos oben kann man an den Gläsern die Spiegelung eines Fensters, also einer natürlichen Lichtquelle, entdecken.

de Heem, Frühstück mit Champagnerglas und Pfeife

Auch die Alten Meister wie Jan Davidsz. de Heem aus dem Sammlungsbestand der Residenzgalerie Salzburg, bauten solche Finessen gerne in ihren Gemälden ein, um so für die/den genaue/n BetrachterIn zu erklären, woher denn, neben eventuellen anderen Lichtquellen, das Licht in ihren Bildern kam. Außerdem konnten sie mit der Darstellung von Reflexionen ihr großes malerisches Talent unter Beweis stellen.

Ich hoffe dir hat mein Foto-Tipp gefallen und wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren.


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Viel Spaß beim Nachmachen!!

 

Einen weiteren Foto-Tipp kannst du hier nachlesen: Thema: „Bewegungen“ 


Spannende Klänge unter Wasser – einen Wal malen

Bist du auch so neugierig wie damals die Fürsterzbischöfe?

Die Regenten von Salzburg waren hoch gebildet und setzten sich gerne mit den Wissenschaften auseinander. Gerade zur Barockzeit – also vor 300 bis 400 Jahren – wurden Kunst- und Wunderkammern an unterschiedlichen Herrschaftshäusern eingerichtet. Hier in Salzburg haben die beiden Fürsterzbischöfe Guidobald Graf Thun und von Max Gandolf Graf Kuenburg eine solche geschaffen. Damit wollten sie zeigen, wie sehr sie an den Naturwissenschaften und an Kunstwerken, gefertigt aus wertvollen Materialien, interessiert waren.

In diesen Räumlichkeiten finden wir den Zahn eines außergewöhnlichen Meeresbewohners – dem Narwal.

Auch als „Einhorn des Meeres“ bezeichnet, dachten die Menschen in der Barockzeit, der Zahn des Narwals sei tatsächlich das Horn eines Einhorns.

Hast du Lust einen großen Wal zu malen?


Was du alles zum Malen brauchst:

Einen Wal malen

  • ein großes Blatt Papier, Packpapier oder einen Karton
  • Farben (Schulmalkasten, Wasser- Acryl- oder Gouache-Farben)
  • verschiedene Pinsel
  • Buntstifte
  • Wasser zum Verdünnen der Farben
  • eventuell Maltuch
  • ein Foto von einem Wal oder ein Buch zum Thema

 

Und so geht’s (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Das Gehör der Wale

Wir Menschen können mit unseren Ohren Töne und Klänge, Musik und Geräusche wahrnehmen. So ist es uns möglich miteinander zu sprechen. Tiere besitzen mitunter ein viel feineres Gehör oder nutzen andere Systeme, um sich miteinander zu verständigen. Doch wie funktioniert das eigentlich bei Walen unter Wasser? Auch die Fürsterzbischöfe von Salzburg waren an Fragen wie diesen und auch an der Welt unter Wasser interessiert. Hast du schon einmal versucht unter Wasser zu sprechen? Meistens entstehen dabei viele, viele Luftblasen!

Nachdem die Sicht im tiefen Wasser nicht besonders gut ist und auch der Geruchssinn nicht funktioniert, sind die Wale darauf angewiesen, sich mit Lauten zu unterhalten. Die Laute entstehen im Körper der Tiere und werden über die Haut abgegeben. Also müssen die Wale ihr Maul erst gar nicht öffnen, um zu sprechen.
Da Wale Säugetiere sind, ist es für sie lebensnotwendig zum Atmen an die Wasseroberfläche zu schwimmen – sie besitzen so etwas wie eine Nase.

Großer Eckzahn von einem Narwal

Eckzahn eines männlichen Narwals in der Kunst- und Wunderkammer

Die Narwale haben eine besondere Technik entwickelt, um Töne zu erzeugen. Zwei Nasengänge sitzen an der Oberseite ihres Kopfes. Mit der Luft in den Nasengängen erzeugen die Narwale Klicks und Pfeiftöne, die den Narwalkörper zum Schwingen bringen und Wellen im Wasser entstehen lassen – diese Wellen pflanzen sich im Wasser fort und der andere Wal kann sie mit seinem Unterkiefer spüren. Von dort werden die Wellen weiter in das Innenohr des Wals geleitet. Ja, die Wale haben Ohren wie wir Menschen!

Einzigartig dabei ist, dass der Narwal genau weiß, aus welcher Richtung die Wellen kommen. So kann er seinen Walfreund oder seine Walfreundin finden. Bei uns im Museum ist ein sehr alter Zahn eines Narwals ausgestellt. 

Schade nur, dass wir Menschen sogar im Meer viel Lärm verursachen, z. B. mit großen motorbetriebenen Booten oder Öl- und Gasbohrungen – das ist Lärm für alle Wale.
Es ist wichtig, dass wir diese einzigartigen Tiere davor schützen, damit die Artenvielfalt auf unserer Erde erhalten bleibt.

Viel Interessantes wie den Zahn eines Narwals gibt es bei uns vor Ort zu entdecken. Komm doch vorbei und überzeuge dich selbst von den wunderlichen Wesen in der Kunst- und Wunderkammer, die hier zu finden sind. Kannst du auch den Narwal-Zahn entdecken?

Viel Spaß beim Walmalen!

 

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Viel Spaß beim Nachmachen!!


Online-Führungen für Kindergärten und Schulen

Kunsterlebnis im digitalen Raum

Im DomQuartier Salzburg bieten wir  Vermittlungsprogramme für Kindergärten und Schulklassen auch als Online-Führungen an!

Im Gespräch mit den Kindern bzw. Jugendlichen vermitteln erfahrene Kunstpädagoginnen die Inhalte des von Ihnen gewählten Programms auf altersgerechte Art und Weise. Kleine praktische Arbeitsanregungen lockern das Angebot auf und laden ein, das Erfahrene gleich mit einfachen Mitteln in der Praxis zu erproben. Mittels Videokonferenz kommen wir live zu Ihnen ins Klassenzimmer, in den Gruppenraum oder auch nach Hause, ins Distance Learning.

Dieses Angebot richtet sich auch an Kindergärten und Schulen, die das DomQuartier aufgrund einer weiten Anreise nicht, oder nur schwer erreichen können.


Anmeldung zu Ihrem Wunschtermin

Melden Sie sich einfach telefonisch unter +43 662 8042 2109 oder mittels E-Mail an office@domquartier.at zu einem Termin Ihrer Wahl an.
Im Anschluss erhalten Sie den Zugangslink für das Online-Treffen, den Sie an Ihre Gruppe bzw. Klasse versenden können. In diesem Mail sind auch alle weiteren wichtigen Informationen, wie die benötigten Materialien für die praktische Übung, zusammengefasst.

Kosten

bis 15 Kinder: € 15,-
16-20 Kinder: € 20,-
21-30 Kinder: € 30,-
Ab 30 Kinder: nach Rücksprache
PädagogInnen frei


Technische Voraussetzungen:

im Distance Learning

  • stabile Internetverbindung
  • Laptop oder Standcomputer mit Webcam, Mikrophon und Lautsprecher

im Gruppenraum/Klassenzimmer

  • stabile Internetverbindung
  • Laptop oder Standcomputer mit Webcam, Mikrophon und Lautsprecher
  • Beamer / großer Bildschirm

Wählen Sie aus folgenden Vermittlungsangeboten für Ihre Bildungseinrichtung:

Experimentieren mit Farben

1. Grünspan und Schildlaus
alle Altersgruppen
zwischen 60 und 120 Minuten wählbar

Wie wurden Gemälde in der Barockzeit hergestellt? Welches technische Wissen und welche Hilfsmittel standen den Künstlern damals zur Verfügung? Wir machen uns auf eine spannende Entdeckungsreise in die bunte Welt der Farben und erforschen die Bilder im DomQuartier.

benötigten Materialien (bitte vor Beginn bereitlegen)

  • Wasserfarben (bei Vorhandensein gerne auch Acryl- oder Fingerfarben)
  • Wasser
  • Papier (DIN A4 oder DIN A3)

Licht und Schatten

2. Lichtstrahl und Farbkreis
ab 10 Jahren
zwischen 60 und 90 Minuten wählbar

Wie werden Farben im Bild angeordnet, welche Lichtquellen kommen in den Gemälden vor und welche Wirkung erzielen diese? Kleine physikalische Experimente erleichtern es, die Spektralfarben zu erforschen und unsere Erkenntnisse selbst umzusetzen.

benötigte Materialien (bitte vor Beginn bereitlegen)

  • Papier (DIN A4 oder DIN A3)
  • gespitzter Bleistift
  • Radiergummi

Kurios und skurril

3. Kurios und skurril
Alle Altersgruppen
60 Minuten

Jeder barocke Fürst, der etwas auf sich hielt, hatte eine Kunst- und Wunderkammer. Darin sammelte er Erstaunliches, Exotische und Wertvolles. Im DomQuartier treffen wir auf Edelsteine, eine Mumie, einen Affen, einen Narwalzahn, den man früher für das Horn des Einhorns hielt und noch vieles mehr, das zum Staunen, Wundern und Schmunzeln einlädt.


Spurensuche im DomQuartier

4. Spurensuche im DomQuartier
Kindergarten und Volksschule
60 Minuten

Beim virtuellen Rundgang durch das DomQuartier bekommen die Kinder Einblicke in das Leben am fürsterzbischöflichen Hof in Salzburg und lernen ausgewählte Kostbarkeiten der Sammlungen kennen. Altersgerecht werden Themen wie Etikette, Frömmigkeit und Glaube, Reichtum und Prunk aufbereitet und im Dialog mit den Kindern besprochen. Zum Abschluss gibt es auch eine kleine praktische Arbeit zur Nachbereitung zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule.


Stilles Leben – Stilllbeben

Von der Kunst das Leben mit Farbe einzufangen

Wir erforschen das Blumenstillleben mit Eichhörnchen und Früchten von Vinzenz Kreuzer aus der Sammlung der Residenzgalerie Salzburg.
Darauf gibt es so Einiges zu entdecken – die schönen Blumen in der feinen Vase, das freche Eichhörnchen, das sich gerade mit einer Walnuss davonmachen will. Unter dem Tierchen sehen wir reife Früchte, die möglicherweise vom Tisch kugeln werden, sobald das Eichhörnchen davonspringt und einen filigranen Schmetterling, der soeben auf der Kante des Marmortisches gelandet ist.
Hast du Lust eine Stillleben-Collage nach eigenen Vorstellungen zu gestalten? Wir verwenden dafür nicht nur den Pinsel! Gestempelte Blumen und Früchte, Blüten aus Eierkarton und Farbe direkt aus der Tube verschönern unser Bild. Findest du noch etwas das du ergänzen kannst? Schau doch mal die Zeitschriften durch. Vielleicht entdeckst du dort noch mehr Dinge zum Aufkleben.


Was du dafür brauchst:

  • 1 Blatt Papier als Untergrund
  • buntes Papier (Geschenkpapier, Zeitungspapier o.ä.) für die Vase
  • Eierkarton (am besten weiß) für die dreidimensionalen Blüten
  • Wachsmalkreiden
  • Wasserfarben mit Deckweiß, Wasser und Pinsel
  • Wattestäbchen oder Korken
  • Kleber
  • Schere
  • Bleistift

 

 

Und so geht’s (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Die Camera Obscura – eine Mal- und Zeichenhilfe

Die Alten Meister haben uns ihr Geschick im Umgang mit Farben und Licht besonders in Stillleben gezeigt. Dabei führen sie nicht nur vor, wie gut sie es verstehen Gemälde zu komponieren und diese lebensnah zu malen, sondern auch wie genau sie schauen können. Durch die Verwendung von Malhilfen wie Lupe oder Camera Obscura erleichterten sich die Maler diese exakte Nachahmung von realen Objekten.
Eine Camera O

 

bscura („dunkle Kammer“) leitet Licht durch eine Linse in einen dunklen Raum – so ähnlich wie es in unserem Auge passiert. Dabei wird ein Abbild der Umwelt auf dem Kopf stehend und seitenverkehrt auf eine Fläche projiziert. Dieses Abbild konnte vom Maler abgezeichnet und als Basis für ein Gemälde verwendet werden.
Ob Vinzenz Kreuzer 1848 für sein Blumenstillleben mit Eichhörnchen und Früchten aus der Sammlung der Residenzgalerie zu solchen Hilfen gegriffen hat, wissen wir heute nicht. Es ist wohl anzunehmen, dass er in seiner Werkstatt entweder Studien zu einem derartigen Stillleben hatte oder tatsächlich vor echten Objekten sein Gemälde komponierte. Die Detailverliebtheit in der Wiedergabe der Oberflächen lässt uns erahnen wie sorgfältig und genau der Maler seine Vorlagen studierte.

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Hokus Pokus, Magnifix …

… ohne Zaubern geht heut‘ nix!

Was ist das Besondere an Kindergeburtstagsfeiern? Du darfst Freunde einladen, bekommst Geschenke und es gibt etwas Gutes zum Essen. Wenn dein Fest dann noch unter einem Motto läuft oder ein lustiges Programm geboten wird, dann ist dein Geburtstag sicherlich ein voller Erfolg. Auch bei den Festen in den Prunkräumen der Residenz, die heute ein Teil des DomQuartiers sind, gab es immer viel zu Essen, dazu Musik und Unterhaltung. Viele Künstler trugen zu einer besonderen Stimmung bei.

Vielleicht möchtest du ja bei deinem nächsten Kindergeburtstag auch etwas vorführen? Wie wäre es mit einem Zauberkunststück? Ich zeige dir hier einen Zaubertrick, den du mit etwas Übung gut vorzeigen kannst. Eines ist sicher: Deine Freunde werden davon beeindruckt sein!

 

Was du dafür brauchst:

  • einen Zauberhut
  • zwei Pappbecher
  • einen Krug Wasser
  • eine Schere
  • und natürlich einen Zauberstab

Vorbereitung für den Zaubertrick:

  • Schneide beim ersten Becher den oberen Rand und beim zweiten Becher den Boden weg. Gib nun den Becher mit dem Loch im Boden in den anderen Becher.
  • Damit der Zaubertrick gut funktioniert, musst du mit den Bechern folgendes üben: Ziehe mit einer Hand langsam den oberen Becher aus dem unteren.
  • Überlege dir einen Zauberspruch für die Vorstellung.

 

Und los geht’s mit der Zauberei!

 

Feste feiern

Wenn du ein Fest feierst, brauchst du einen schönen Ort, gutes Essen und Unterhaltung, damit den Gästen und dir nicht langweilig wird. Auch die Fürsterzbischöfe, die damaligen Herrscher von Salzburg, haben gerne Feste gefeiert.
Dabei waren die Prunkräume der Residenz besonders gut geeignet. Die großen, prachtvollen Räume schufen einen wunderbaren Rahmen. Hunderte Kerzen tauchten die Räumlichkeiten in ein glanzvolles Licht.
Ein Höhepunkt bei diesen Festen war sicherlich das Essen. Dabei wurden viel Fleisch und Süßigkeiten aufgetischt. Beides war teuer und galt als besondere Kostbarkeit. Die Festessen, welche oft stundenlang dauerten, wurden meist von Musik begleitet.
Auch an der Unterhaltung fehlte es nie. So gab es viele bekannte Musiker, welche für die Gäste spielten. Einer von ihnen war Wolfgang Amadé Mozart. Sicher hast du schon von ihm gehört. Er wird als Wunderkind bezeichnet, da er schon als Kind außergewöhnlich gut musizierte. Er war erst sieben Jahre alt, als er in der Residenz vor dem Fürsterzbischof auftrat. Zur Musik haben sich die Gäste unterhalten und getanzt. Oft gab es auch Theateraufführungen, wofür im größten Saal, dem Carabinierisaal, extra eine Bühne aufgebaut wurde. Ja, viele Künstler trugen hier zur festlichen Stimmung bei. Ob es auch Zauberer, früher Gaukler genannt, in der Residenz gab, ist nicht nachgewiesen. Aber da oft Gaukler in der Stadt waren und bei Straßenfesten ihre Kunststücke vorführten, wäre es gut möglich, dass so mancher in die Residenz eingeladen wurde, um vor den Gästen zu zaubern.

Langweilig waren die Feste bestimmt nicht!

 

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Licht und Schatten: Wir malen ein Schattenbild

Ein äußerst spannendes Thema in der Malerei

Licht und Schatten ist ein spannendes Thema in der Malerei – wir schauen uns zuerst an wie Schatten entstehen und malen dann ein Schattenbild.

Vielleicht habt ihr einmal bei Sonnenschein einen Ausflug in die wunderbare Schneelandschaft gemacht! Da kann man sie nämlich sehen – die fantastischen Schatten von Bäumen, Menschen, Häusern oder Tieren. Im Winter, wenn die Sonne tief am Himmel steht, sind die Schatten der Dinge oft sehr lang und auf dem weißen Schnee besonders gut sichtbar.


Zuhause tauchen sie meist nachts auf, wenn ein Lichtstrahl ins dunkle Zimmer fällt und dabei die Spielsachen streift…..habt ihr das schon beobachtet?

Die Wirkung von Licht und Schatten schauen sich Künstler sehr genau an – das kann man beispielsweise bei einem Besuch der Ausstellung „Der Kuss der Musen“ im DomQuartier gut nachvollziehen.

 

Aber wie kommt es eigentlich zu einem Schatten?

Schatten entstehen, wenn ein Lichtstrahl auf einen Körper fällt, wie bei der Holzkugel im Bild.

Den Schatten auf der Kugel selbst nennt man Körperschatten, der Schatten auf dem weißen Papier ist der Schlagschatten. Wir erzeugen heute verschiedene Schlagschatten und lassen daraus ein Bild entstehen. Viel Spaß beim Experimentieren!


Das brauchst du dazu:

  • Unterlage
  • Weißes Papier
  • Taschenlampe oder Schreibtischlampe
  • Verschiedene kleine Dinge aus eurem Zimmer
  • Weicher Bleistift
  • Wasserfarben
  • Pinsel
  • Wasserglas

Nun verdunkle deinen Arbeitsraum und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Licht und Schatten

Das DomQuartier bietet dir reichlich Gelegenheit Licht und Schatten in Kunstwerken zu entdecken. Dabei wirst du feststellen, dass die alten Meister vor allem die Körperschatten studiert und gemalt haben, weil dadurch die Figuren in den Bildern plastisch werden, also dreidimensional wirken und damit sehr realistisch aussehen. Dieser Effekt war viele Jahrhunderte lang gefragt.

Heinrich Friedrich Füger, Orpheus holt Eurydike aus der Unterwelt

Heinrich Friedrich Fügers Gemälde „Orpheus holt Eurydike aus der Unterwelt“, zu sehen in der Ausstellung „Der Kuss der Musen, in der Residenzgalerie Salzburg, zeigt einen spannenden Moment in einer Geschichte aus der Antike: Der wunderbare Musiker Orpheus hatte seine junge Frau Eurydike verloren, als sie beim Blumenpflücken von einer Schlange gebissen wurde. Durch ihren Tod kam sie in die Unterwelt, deren Eingang vom Höllenhund Cherberus bewacht wurde. Orpheus wollte seine Frau unbedingt zurückholen. Er konnte so schön auf seiner Leier spielen, dass es ihm gelang, an Cherberus vorbei, zu Hades, dem Gott der Unterwelt zu kommen.
Auch Hades war von den Klängen der Musik Orpheus‘ betört und erlaubte ihm, Eurydike aus der Unterwelt zurückzuholen – unter einer Bedingung: Orpheus dürfe sich, während er Eurydike aus der Unterwelt herausführen würde, nicht nach seiner geliebten Frau umdrehen! Beim Aufstieg, im letzten Moment, drehte sich Orpheus doch um und schaute, ob Eurydike ihm wirklich folgte. In diesem Augenblick war sie für immer ins Schattenreich entschwunden!

Der Maler hat mit dem starken Gegensatz von dunklen Schatten in der Unterwelt und dem einfallenden Sonnenlicht aus der Welt draußen die Spannung dieses Augenblicks noch gesteigert.

Übrigens kannst du im Rittersaal der Residenz ein Deckengemälde finden, das ein Pferd zeigt, welches sich vor seinem eigenen Schatten gefürchtet hat und beinahe unbezähmbar war, Bucephalus, ein wunderschöner weißer Hengst. Alexander der Große konnte ihn jedoch durch einen Trick zähmen. 

 

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Verfilzt noch mal! Ansteckbroschen der besonderen Art

Wappen als „Erkennungszeichen“

Kennst du die Residenz zu Salzburg? Das ist das eindrucksvolle Gebäude am größten Platz in der Salzburger Altstadt, dem Residenzplatz. Noch bevor man den Innenhof der Residenz von diesem Platz aus betritt, wird man von einem prachtvollen Eingangsportal empfangen. Es ist wunderschön gestaltet und lässt schon vermuten, dass es mit diesem Gebäude etwas ganz Spezielles auf sich hat.


Bis vor etwas mehr als 200 Jahren lebten und regierten hier die Fürsterzbischöfe von Salzburg, die damaligen sehr reichen und mächtigen Herrscher. Heute ist die Residenz ein Teil des DomQuartiers. Alle Fürsterzbischöfe hatten Wappen, sozusagen „Erkennungszeichen“, die sie beispielsweise an Gebäuden, Gemälden, Kunstwerken und so weiter anbringen ließen. Am Tor der Residenz findet man gleich mehrere davon.

In vielen Wappen gibt es besondere Tiere, denen oft auch besondere Eigenschaften nachgesagt werden. Zum Beispiel kann man am Tor der Residenz Löwen mit einem Brezelschweif sehen. Das ist das Wappentier von Fürsterzbischof Paris Lodron. In diesem Fall sind die Löwen sogar mit und ohne Wappen dargestellt. 

Ich möchte heute mit dir dein eigenes persönliches „Erkennungszeichen“ basteln, eines, das du immer mit dir tragen und (fast) überall anbringen kannst – eine Tierbrosche aus Filz.

Du brauchst:

  • Verschiedenfarbigen Filz (alternativ kannst du auch buntes, stärkeres Papier benutzen)
  • Ein etwas stärkeres Blatt weißes Papier für die Schablone(n)
  • Einen Filzstift
  • Einen Bleistift
  • Eine Schere
  • Eine Unterlage
  • Eine Broschen- oder Sicherheitsnadel
  • Flüssigkleber

Ich habe mich für eine Eulen-Brosche entschieden, weil Eulen als sehr kluge Tiere gelten. 🙂 Du kannst aber natürlich auch dein persönliches Lieblings- oder Krafttier wählen.

  1. Male die Umrisse deines Tiers auf das weiße Papier und schneide es aus. Das ist die Schablone, um die Form auf den Filz übertragen zu können. Die Größe der Schablone kannst du selbst bestimmen, abhängig davon, wie groß deine Brosche werden soll. Übertrage die Schablonenform mit Filzstift auf den Filz.
  2. Schneide diese Form dann aus. Das ist die Grundform für den Körper des Tiers.
  3. Meine Eule soll noch einen roten Bauch bekommen. Daher habe ich eine weitere Schablone angefertigt, diese dann wieder auf den Filz übertragen, ausgeschnitten und mit Flüssigkleber auf den Eulenkörper geklebt.
    Je nachdem für welches Tier du dich entscheidest, kannst du Flügel, Schweif, Beine, etc. in einer beliebigen Farbe wählen. Einfach eine Papierschablone dafür machen, auf den Filz zeichnen, ausschneiden und aufkleben.
  4. Nun bekommt die Eule noch eine elegante, weiße Augenpartie.
  5. Schneide nun Augen für dein Tier aus dem Filz aus und klebe sie auf.
  6. Wenn du möchtest kannst du dein Tier noch mit Filzstift ein wenig verzieren. Ich habe meiner Eule zum Beispiel kleine Federn auf den Bauch gemalt.
  7. Dreh dann dein Tier um: Nun befestigten wir die Broschennadel (oder Sicherheitsnadel) auf der Rückseite.
    Am besten geht das mit Heißkleber (lass dir dabei eventuell von einem Erwachsenen helfen!). Mit Flüssigkleber klappt es aber auch. Dazu stichst du zuerst an der Stelle wo du die Brosche tragen möchtest vorsichtig durch die Kleidung und dann behutsam durch die Brosche. Achte dabei darauf nur durch die oberste Schicht des Filzes zu stechen, sonst sieht man die Nadel auf der Vorderseite. Und schon bist du fertig!

 

Die Fürsterzbischöfe von Salzburg und ihre Wappen

Wenn man mit wachsamen Adleraugen durch das DomQuartier geht, kann man ganz viele unterschiedliche Wappen, mit und ohne Tiere, entdecken. Sie erzählen davon, welcher Fürsterzbischof zum Beispiel den Raum neu gestalten ließ, oder die kostbare Uhr, oder das prachtvolle Gemälde in Auftrag gegeben hat.

Aber was ist denn eigentlich ein Wappen? Die Geschichte der Wappen ist schon sehr alt. Ursprünglich waren Wappen Abzeichen auf einem Schild, an denen die Kämpfer in ihren Rüstungen während einer Schlacht, Freund und Feind voneinander unterscheiden konnten.

Es waren also „Erkennungszeichen“. Wappen können symbolisch aber nicht nur für eine bestimmte Person, sondern auch für eine ganze Familie, eine Stadt, einen Staat oder ein Land stehen.
Wenn Tiere in einem Wappen zu erkennen sind, handelt es sich meist um Tiere, denen ganz besondere Eigenschaften zugeschrieben werden. Bei Fürsterzbischof Markus Sittikus findet man zum Beispiel einen steigenden Steinbock, bei Fürsterzbischof Paris Lodron einen Löwen mit einem Brezelschweif und bei Fürsterzbischof Guidobald von Thun zwei Adler. Alle diese Tiere wurden und werden auch heute noch mit Stärke und Macht in Verbindung gebracht. Dies sind natürlich wichtige Eigenschaften für einen Herrscher.
Manchmal wurden auch nur einzelne Teile von Tieren in einem Wappen dargestellt. Zum Beispiel kann man beim Wappen von Fürsterzbischof Leopold Anton Firmian Teile eines Hirschgeweihs (sogenannte Hirschstangen) mit kleinen Sternen sehen. Als Auftraggeber der kostbaren Weltenuhr, die in der Schönen Galerie der Prunkräume im DomQuartier bestaunt werden kann, hat er sein Wappen beispielsweise darauf anbringen lassen.

Vielleicht hast du ja auch ein Tier dessen Eigenschaften du gerne hättest und das zu deinem persönlichen Erkennungszeichen wird?

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Spezielle Lesezeichen

… da macht das Lesen gleich noch mehr Spaß!

Bücher galten schon immer als besondere Schätze. Sie erzählen Geschichten und verbreiten Wissen. Gerade in früheren Zeiten wurden sie oft sehr schön ausgeschmückt. Ein solches Buch finden wir auch im DomQuartier. Es handelt sich hierbei um ein Messbuch der Fürsterzbischöfe, welches schon 300 Jahre alt ist.

Ein so altes Buch wirst du wohl kaum haben! Aber in deinem Bücherregal gibt es sicherlich das eine oder andere, das dir besonders gut gefällt, weil es so spannend geschrieben ist und vielleicht auch schöne Bilder hat. Damit du in Zukunft bei deinen Büchern immer die richtige Stelle zum Weiterlesen findest, zeige ich dir heute, wie du ein spezielles Lesezeichen selbst gestalten kannst.

Was du dafür brauchst:

  • Quadratisches Papier (mehrfarbig): für größere Lesezeichen Tonkarton, für kleinere Lesezeichen dünnes Origami- oder Tonpapier.
  • Kleber
  • Schere
  • Eventuell Stifte zum Bemalen

 

Und schon kanns losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

Die Gestaltung von Büchern war früher eine wahre Kunst.

Etwa 300 Jahre altes Messbuch

Nicht nur der Umschlag war besonders schön, sondern jede einzelne Seite wurde einzeln angefertigt. Die Messbücher, welche in der Kirche verwendet wurden, waren dabei besonders ausgeschmückt. Ein solches Messbuch können wir auch im DomQuartier bewundern. Es ist ca. 300 Jahre alt und wird in einer Vitrine in den Prunkräumen ausgestellt.

Auf der aufgeschlagenen Seite dieses Messbuches wird der Ablauf der Messe für den Ostersonntag beschrieben. Du wirst den Text nicht verstehen, denn er ist in Latein verfasst, jener Sprache, in welcher die Messen früher abgehalten wurden. Typisch bei den alten Büchern ist, dass der erste Buchstabe des Kapitels immer sehr groß geschrieben wird und schön verziert ist. Auch die anderen Buchstaben sind sehr schön ausgeführt. Die meisten wirst du kennen, einige vielleicht nicht. Denn vor 300 Jahren wurden manche Buchstaben anders geschrieben.


Das linke Bild auf dem aufgeschlagenen Buch ergänzt den Ostertext. Es zeigt Jesus, der in den Himmel zu den Engeln emporsteigt. Die Soldaten sind erschrocken und fliehen in alle Richtungen davon. Hast du den kleinen Hund auf dem Bild entdeckt? Ja, richtig, in der Ecke links unten befindet er sich und schaut fasziniert auf Jesus.
Auch wenn wir hier nur zwei Seiten dieses Messbuches sehen, bekommen wir doch einen Eindruck, welche Bedeutung Bücher in früheren Zeiten hatten. Dieses schöne Buch und viele andere wertvolle Kunstgegenstände kannst du bei uns im Museum in Salzburg entdecken. Wir freuen uns auf deinen Besuch vor Ort!

 

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Schneekugel basteln

Die Geburt Christi bei frostigen Temperaturen?

Eine winterliche Landschaft, dazu ein paar leckere Kekse, eine Tasse Tee oder Kakao und ein paar flackernde Kerzen auf dem Adventkranz – wer träumt nicht von einer stimmungsvollen Vorweihnachtszeit?
In unserer mitteleuropäischen, volkstümlichen Vorstellung spielt sich die Geburt Christi oft bei winterlichen Temperaturen ab, meist begleitet von Engeln, die musizieren oder singen.
Betrachtet man Darstellungen der Weihnachtsgeschichte, wird häufig ein ganz anderer Eindruck der Wetterverhältnisse vermittelt – so auch bei vielen der „weihnachtlichen Kunstwerke“ im DomQuartier. Sanfte grüne Landschaften im Hintergrund des Geschehens lassen den Eindruck von sogar recht milden Temperaturen entstehen.
Trotzdem sind doch weiße Weihnachten einfach etwas Wunderschönes. Um auf Nummer sicher zu gehen – sollte das mit dem Schnee zu Weihnachten nicht klappen 😉 – möchte ich heute eine Schneekugel mit euch basteln.

Das brauchst du:

  • beliebige Figur(en) (Engel, kleine Krippe, Tannenbaum, Schneemann, …)
  • passendes leeres Marmeladeglas mit Deckel
  • destilliertes Wasser
  • ein Tropfen Spülmittel
  • Glitzer/Glitter/Pailletten
  • Heißkleber
  • eventuell Korken als Sockel
  • eventuell Band zum Verzieren

 

Und schon kann es losgehen! (Klicke ins Bild für eine vergrößerte Ansicht.)

 

Weiße Weihnachten und die Geburt Christi?

In unserer mitteleuropäischen, volkstümlichen Vorstellung der Geburt Christi passiert das Geschehen oft in einer winterlichen Landschaft. Schnee und Kälte begleiten Maria und Josef auf ihrer Herbergssuche. In einem zugigen Stall, bei kühlen Temperaturen wird dann schließlich der kleine Knabe geboren – das Christkind, in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt.
Tatsächlich fiel die Temperatur in Betlehem in den letzten 30 Jahren nicht unter 10° Celsius – somit sind Schneefälle in dieser Gegend wohl eher auszuschließen .

Wie auch auf der geschnitzten und gefassten Darstellung der Geburt Christi im Dommuseum aus der Werkstatt des Kefermarkteraltars, entstanden um 1500, zu sehen ist, spielte sich die Szene wohl eher bei freundlicheren Temperaturen ab. Im Hintergrund stehen zwei Schafhirten auf grünen Hügeln und nähern sich dem Stall.
Maria betet ihren neugeborenen Sohn an, der, von zwei Engeln gestützt, auf ihrem goldenen Mantel auf der Erde vor dem baufälligen Stall liegt. Durch den offenen Bogen kommt gerade ein geflügelter Engel heran und trägt ein weißes, sich bauschendes Tuch in den Händen – die Windeln, in die der kleine Jesus gewickelt werden soll? Ein weiterer Engel kümmert sich umsichtig um den üppigen Mantel der Gottesmutter und drapiert ihn, wie für eine Königin. Josef, als vitaler Mann dargestellt, kniet auf der rechten Seite und beleuchtet mit einer kleinen Lampe die nächtliche Szene. Auch Ochs und Esel fehlen nicht. Aus einem kleinen eingezäunten Gehege blicken sie aus der Ferne auf die heitere und harmonische Szene.

Geburt Christi, um 1500, Werkstatt des Kefermarkter Altars

 


Weihnachtliches Geschenkpapier selbst gemacht

Kartoffeln zum Essen – Kartoffeln zum Drucken

In den Prunkräumen der Residenz fanden zur Zeit der Fürsterzbischöfe prachtvolle und rauschende Feste statt. Dazu gehörte natürlich auch feines, schmackhaftes Essen und gerade an den Feiertagen war es bestimmt ganz besonders köstlich. Da gab es die tollsten und aufwändigsten Gerichte wie wunderschön dekorierte Torten, Bilder aus Zuckerwerk, Pasteten, üppige Fleischspeisen, exotische Früchte und vieles mehr.
Kartoffeln, die bei uns wohl eine der beliebtesten Beilagen sind, kamen hingegen in der Barockzeit eher selten auf den Tisch. In Südamerika heimisch, gelangte sie durch die spanischen Eroberer nach Europa und wurde anfangs ziemlich skeptisch von den Menschen betrachtet. Man wusste nicht, dass man nur die Knolle und nicht die Pflanze selbst essen darf.

Kartoffeln sind aber nicht nur lecker, sie sind übrigens auch ganz toll zum Bedrucken von selbstgemachtem und wunderschönem Geschenkspapier. Und genau betrachtet ist ein Weihnachtsgeschenk in selbstgestaltetem Papier doch doppelt so schön ;-).

Was du alles für einen Kartoffeldruck brauchst:

  • ein paar große Kartoffeln
  • Packpapier
  • ein Messer
  • Pinsel und Farben – am besten Acryl- oder Gouachefarben
  • einen Buntstift
  • ein Wasserglas
  • Küchenrolle

 

Was kam damals sonst noch auf den Teller?

Thronsaal in der Salzburger Residenz

Thronsaal in der Salzburger Residenz

Der Fürsterzbischof tafelte mit seinem Gefolge in verschiedensten Räumlichkeiten der Salzburger Residenz, wie zum Beispiel dem Thronsaal.

Neben den oben genannten besonderen Speisen gab es auch Käse, Speck und anderes Fleisch, Geflügel, Würstel, Fisch, sehr viel Kraut, Linsen, Bohnen, Erbsen, Hirse und unterschiedliches Getreide – damit wurden Brot und Semmeln gebacken. Sogar in Salz eingelegte Oliven und Zitronen standen am Speiseplan.

Gewürze, wie zum Beispiel Muskatnuss, Ingwer, Nelken oder Zimt waren sehr teuer.

Die Lebensmittel für die Zubereitung der Speisen lagerten im Keller der Residenz.
Auch Getränke, Wein (bis zu 86.000 Liter) und Bier, wurden dort im Kühlen aufbewahrt. Ca. 586 Liter Wein und 155 Liter Bier verbrauchte man täglich. Wasser wurde nicht sehr gerne getrunken, da es oft verunreinigt war.

Zu einem Festmahl gehört natürlich entsprechendes Gedeck. Die Fürsterzbischöfe ließen viele Gegenstände sehr prunkvoll gestalten. Geschirr und wertvolles Besteck war oft aus Silber, teilweise vergoldet, wobei man nur Löffel und Messer zum Essen verwendete. Die Gabel diente zum Aufschneiden der Speisen durch den Vorschneider und zum Austeilen auf die Teller.

Das wertvolle Geschirr lagerte in der Silberkammer im ersten Stock der Residenz. Übrigens auch viele Kerzen, von denen man ca. 200 Stück pro Tag verbrauchte – es gab ja noch keinen Strom!

 

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Bald schon kommt der Nikolaus

Freust du dich auch schon auf den Nikolaustag?

Ich bin sicher, auch dieses Jahr verteilt der hl. Bischof Nikolaus wieder seine guten Gaben an alle braven Kinder. Aber was ist denn eigentlich ein Bischof und was für Aufgaben hat er zu erfüllen? Im DomQuartier kann man dem Leben verschiedener Bischöfe, wie zum Beispiel dem hl. Rupert oder dem hl. Virgil, nachspüren.  Bevor ich dir aber mehr darüber erzähle, möchte ich heute ein wunderschönes Säckchen für den 6. Dezember basteln, damit die Geschenke des hl. Nikolaus auch gut aufgehoben sind.

Du brauchst:

  • eine leere Tetrapackung
  • rotes und weißes Papier
  • weihnachtliches Geschenkpapier (wenn vorhanden)
  • Schere
  • einen Bleistift
  • einen Schwarzen Filzstift
  • Flüssigkleber und/oder einen Uhu-Stick
  • Watte (da gehen auch Wattepads)
  • ein Geschenkband in der Farbe deiner Wahl

 

Jetzt musst du dein Säckchen nur noch auf die Fensterbank oder vor die Tür stellen und warten bis der Nikolaus mit seinen guten Gaben vorbeikommt.

 

Wusstest du, dass…

  • der hl. Nikolaus vor mehr als 1700 Jahren im Gebiet der heutigen Türkei gelebt hat?
  • er der Schutzpatron der Kinder, Reisenden, Seeleute, BettlerInnen sowie der VerbrecherInnen und noch vielen mehr ist?
  • der 6. Dezember der Gedenktag des hl. Nikolaus ist?
  • der Brauch des Schenkens am Nikolaustag bis ins Mittelalter zurückreicht?

 

Über das Leben des Heiligen wissen wir nicht besonders viel. Es gibt aber viele Legenden über den hl. Nikolaus, die von seiner Gutherzigkeit berichten und eines wissen wir gewiss, der hl. Nikolaus war in Myra als Bischof tätig.

Ein Bischof ist das Oberhaupt eines abgegrenzten kirchlichen Verwaltungsbezirks. Man nennt das auch eine Diözese. Er hat die Aufgabe über die christliche Lehre in der Diözese zu wachen. Außerdem muss er sich um verwalterische Dinge kümmern.

Bischöfe tragen besondere Kennzeichen, sogenannte Insignien. Dazu gehören unter anderem die Bischofsmütze, die Mitra und der Krummstab, das Pastorale. Diese kennst du sicherlich vom hl. Nikolaus. Aber Achtung, nicht jeder Bischof ist gleichzeitig auch der Nikolaus!
Bei Darstellungen wie Gemälden und Skulpturen ist es manchmal gar nicht so einfach herauszufinden welcher Bischof gemeint ist. Da muss man dann ganz genau schauen, denn meistens haben die dargestellten Bischöfe noch ein persönliches Kennzeichen, ein Attribut, an dem man feststellen kann um wen es sich handelt.

Der hl. Nikolaus hat gleich mehrere mögliche Attribute, die alle mit den Legenden zu seinem Leben zu tun haben. Er kann zum Beispiel mit drei Goldkugeln, drei Äpfeln oder auch einem Schiff dargestellt sein.

 

Der hl. Rupert und der hl. Virgil – zwei berühmte Bischöfe in Salzburg

Im Dommuseum kann man Darstellungen zweier berühmter Bischöfe bewundern, den hl. Rupert und den hl. Virgil. Die beiden Skulpturen sind aus Holz und schon über 400 Jahre alt. Sie stammen aus der Pfarrkirche St. Martin am Tennengebirge (früher St. Martin bei Hüttau). Gefertigt wurden sie vom Bildhauer Lorenz Kreuztaler. Bemalt wurden sie von Adam Gutmann.
Auf der linken Seite ist der hl. Rupert zu sehen. Sein Attribut ist das Salzfass, da er vom Bayernherzog Theodo zur Unterstützung seiner Arbeit Salinenanteile in Reichenhall bekam. Der hl. Virgil auf der rechten Seite hält eine Kirche in der Hand. Er ließ den ersten Dom in Salzburg erbauen.
Da der hl. Rupert und auch der hl. Virgil für Salzburg sehr viel erreicht haben, sind sie auch die Landespatrone von Salzburg.

Auch die Fürsterzbischöfe, die früher in der Residenz gelebt und regiert haben waren Bischöfe. Allerdings mit einer Sonderstellung. Denn wie der Titel Fürsterzbischof schon sagt, waren sie gleichzeitig auch Fürsten. Was das bedeutet, erzähl ich dir ein anderes Mal.

Jetzt wünsch ich dir erstmal einen wunderschönen Nikolaustag!

 

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Fröhliche Weihnachtswünsche

Den Motiven sind dabei kaum Grenzen gesetzt

Wem könntest du heuer mit einer Weihnachtskarte eine Freude machen? Da fallen dir sicher viele Leute ein. Und wenn die Karte selbstgebastelt ist, dann ist die Freude noch viel größer. Darum möchte ich dir heute zeigen, wie du mit verschiedenen Verzierungen deine Weihnachtskarte gestalten kannst.

Einige Ideen dafür fielen mir ein, als ich durch die Prunkräume der Residenz spazierte. Denn dort gibt es viele Muster an den Decken und Wänden, die man auch gut für die Gestaltung von Karten verwenden kann. Wenn du das nächste Mal im DomQuartier bist, findest du vielleicht ja auch das eine oder andere Motiv.

Vorab kannst du dir die Prunkräumen hier online ansehen

Nun wünsche ich dir viel Vergnügen beim Basteln deiner bunten Weihnachtswünsche!

 

Für die Karten brauchst du:

  • Dickes, weißes Packpapier
  • Tapetenkleister
  • Acryl- oder Temperafarben
  • Breite Pinsel
  • Für Muster: Gabel, Kamm, Zahnstocher, Wattestäbchen, Spachtel, Korken…
  • Zum Beschriften Filzstifte

 

Und schon kanns losgehen!

  1. Bereite deine Materialien vor. Der Tapetenkleister sollte in einem Verhältnis von 1 TL Kleister zu ca. ¼ l warmen Wasser angerührt werden.
  2. Lege das Packpapier mit der glatten Seite vor dich. Bestreiche die Seite dünn mit Tapetenkleister.
  3. Trage mit einem Pinsel die bunte Farbe auf. Sie sollte recht dickflüssig sein.
  4. Male mit einem Hilfsmittel (z. B. Gabel) Muster und Formen in die feuchte Farbe. Durch die Kleistergrundierung löst sich die bunte Farbe und der weiße Untergrund scheint durch.
  5. Gestalte nun einen Streifen nach dem anderen, bis das Blatt fertig ist. Danach lässt du das Blatt gut trocknen.
  6. Wenn du möchtest, kannst du die Karte mit Punkten, Sternen, Blumen oder anderen Formen verzieren. Zum Schluss noch ein Weihnachtsgruß und fertig ist die Karte.
  7. Neben Karten kannst du mit der Kleisterkunst auch Geschenkeanhänger und Geschenkepapier machen. Einem bunten Weihnachtsfest steht heuer also nichts im Weg!

Prachtvolle Prunkräume

Konferenzsaal, Prunkräume Residenz Salzburg © DQS/SBSB

Wenn du durch die Prunkräume der Residenz gehst, fällt dir vielleicht auf, dass es in den Räumen eigentlich nicht viele Möbel gibt. Umso besser kann man die Wände und Decken sehen. Und ich bin mir sicher, dass diese anders aussehen als bei dir zu Hause, oder?

Denn welche Farbe hat die Wand in deinem Kinderzimmer? Ist sie weiß, rosa, hellblau oder hat sie eine andere Farbe?
In den Prunkräumen der Residenz sind die Wände ganz besonders gestaltet und viele von ihnen haben eine dunkelrote Tapete. Die dunkelrote Farbe wird auch Kardinalsfarbe genannt und gilt als besonders vornehm. Die roten Tapeten zeigen meist ein Blumen- und Blättermuster.

Auch die Decken in den Prunkräumen sehen sicherlich anders aus als bei dir zu Hause. Denn wahrscheinlich hast du kein großes Bild über dir, oder? Hier in den Prunkräumen sieht man an jeder Decke ein riesengroßes Bild. Dieses wird umrahmt von weißen Verzierungen, die man Stuck nennt. Stuck ist eine Art Gipsmasse, mit der man wunderbar Formen gestalten kann: Kleine Blumen, Muscheln und Girlanden oder auch große Engeln und andere Figuren. Manchmal ist der Stuck auch vergoldet, was die Besonderheit noch mehr hervorhebt.

Diese Verzierungen von Wänden und Decken machen die Prunkräume so wunderschön. Vielleicht hast du ja nun Lust bekommen und überlegst dir, womit du dein Kinderzimmer verschönern kannst?


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Tierisches aus der Kunst- & Wunderkammer

In der Kunst- und Wunderkammer des DomQuartiers gibt es viel Tierisches zu entdecken.

Neben Steinbock- oder Nashornhorn, einer Bengalkatze oder einem Pfau sind auch zahlreiche Meerestiere oder Teile davon hier versammelt. So ist an einer Wand ein Panzer von einer Schildkröte – schräg gegenüber sogar ein Zahn von einem Narwal zu sehen. Diese Dinge waren für die Menschen in der Barockzeit bzw. für die Fürsterzbischöfe von Salzburg ganz besonders faszinierend. Deshalb wurden solche Dinge gesammelt, ausgestellt und bei hohem Besuch bzw. den wichtigen Gästen mit großem Stolz vorgeführt und präsentiert. 

Davon inspiriert basteln wir einen Wal und eine Schildkröte.


Was du alles für einen Wal und eine Schildkröte brauchst:

  • Eine Eierschachtel
  • Blaue, grüne, schwarze und weiße Farbe
  • Einen feinen und einen breiteren Pinsel
  • Buntes bzw. blaues und grünes Tonpapier oder Karton
  • Schere, Kleber, Bleistift

 

 

 


Anleitung mit Fotos:

Schritt 1

 

Zeichne mit einem Bleistift die oben gezeigten Schablonen auf ein Blatt Papier. Schneide sie aus und übertrage die Umrisse auf ein blaues und grünes Tonpapier oder auf einen Karton. Schneide die Teile noch einmal aus.

 

Schritt 2

Aus dem unteren Teil der Eierschachtel schneidest du zwei Abschnitte heraus – jeweils einen für den Wal und einen für die Schildkröte. Aus dem Tonpapier oder aus dem Karton noch einen Wasserstrahl für den Wal ausschneiden.

 

Schritt 3

Nun bemalst du die Schablone für den Wal mit blauer, für die Schildkröte nimmst du grüne Farbe. Beide Teile lässt du gut trocknen. Male auch die ausgeschnittenen Eierschachteln, die Flossen und den Wasserstrahl an.

 

Schritt 4

Bestreiche den unteren Rand der Eierschachtel mit Kleber, setze diesen Teil auf die Schablone auf und lasse den Kleber gut trocknen. Genauso machst du es mit den Teilen der Schildkröte. Für den Wasserstrahl schneidest du ein kleines Loch in den Boden der Eierschachtel und steckst den Strahl hinein. Eventuell klebst du ihn ebenso fest. Die Flossen werden seitlich angeklebt.

 

Schritt 5

Zum Schluss nimmst du einen feinen Pinsel und machst die beiden noch lebendig – mit ein paar Augen und einem freundlichen Mund. Viel Freude mit den beiden!


Zahn eines Narwals

Wusstest du übrigens, dass der Narwal auch als „Einhorn der Meere“ bezeichnet wird?
Das rührt daher, dass der lange und abstehende Zahn, der nur bei den Männchen einen oberen Eckzahn ersetzt, an das Horn des Fabelwesens erinnert. In der Barockzeit glaubten die Menschen tatsächlich, dass der Zahn das Horn eines Einhorns ist.

Der Narwal kann bis zu fünf Meter lang und bis zu eineinhalb Tonnen schwer werden – den Zahn mitgerechnet. Diese Walart lebt in den Meeren um die weit im Norden gelegene Insel Grönland. Unter Wasser kann der Narwal bis in eine Tiefe von 500m abtauchen. Das ist wirklich sehr tief! Dort unten ist es ganz dunkel, es gibt überhaupt kein Licht. Mit Hilfe von Tönen, die der Wal aussendet, kann sich das Tier unter Wasser orientieren – ähnlich wie bei den Fledermäusen.

Die Meeresschildkröten lebten schon zur Zeit der Dinosaurier, also vor rund 225 Millionen Jahren. Sie werden bis zu zwei Meter lang und bis zu 500kg schwer.

Es gibt sieben unterschiedliche Arten von Meeresschildkröten. Da gibt es z. B. die Unechte Karettschildkröte – sie lebt im Mittelmeer rund um Griechenland. Wenn die Schildkröten Nachwuchs bekommen, schwimmen die Weibchen an den Strand und legen genau dort ihre Eier ab, wo sie selbst vor 20 bis 30 Jahren das Licht der Welt erblickt haben. Warum das so ist und auf welche Weise die Schildkröten ihren Geburtsort wiederfinden, ist bis heute ein Rätsel geblieben.
Für die Schildkröten wird es immer schwieriger einen ruhigen Ort für ihre Eiablage zu finden. Die Strände sind im Sommer von vielen Urlaubern besucht.


Kunst- und Wunderkammer im südlichen Dombogen

Mehr über die Kunst- und Wunderkammer gibt es online hier zu erfahren. Aber das beste ist natürlich, wenn du die Schätze und Tiere bei deinem nächsten Besuch im Museum persönlich kennenlernst.

 

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Kratzbilder

Wie dunkle Blätter zu Kunstwerken werden

Wenn es heute am Abend dämmert, was tun wir? Wir schalten das Licht zu Hause ein. Früher war das nicht so einfach, denn es gab ja keinen elektrischen Strom. Nein, früher zündete man bei Dunkelheit Kerzen an. Und hier in den großen Räumen des DomQuartiers kam es vor, dass bei einem Fest hunderte Kerzen brannten. Und diese sorgten sicherlich nicht nur für Helligkeit, sondern auch für eine besondere Stimmung.

Lass nun auch du aus der Dunkelheit coole Bilder entstehen!


Dafür brauchst du:

  • Einen Bogen stärkeres Papier (helle Farbe)
  • Klebeband, welches sich von Papier ablösen lässt
  • Ölkreiden
  • Etwas Spitzes zum Kratzen z.B. Zahnstocher
  • Als Unterlage Zeitungspapier oder A3 Papier
  • Für die Verzierung des Randes eventuell Stifte, Sticker, Glitzersteine,…

 

Und schon kann‘s losgehen!

  1. Bereite deine Materialien vor.
  2. Lege nun den Bogen Papier auf eine Unterlage und klebe den Rand mit einem Klebestreifen ab.
  3. Bemale das Blatt mit Ölkreiden. Bedenke, je mehr Farben du verwendest, umso bunter wird das Bild.
  4. Jetzt übermale das Bild mit schwarzer Ölkreide. Das Schwarz soll dabei die anderen Farben völlig abdecken.
  5. Nun kratze mit einem spitzen Gegenstand ein beliebiges Muster in das Bild. Du kannst natürlich auch etwas hineinschreiben. Tipp: Möchtest du etwas ausbessern, einfach mit schwarzer Ölkreide drüber malen und dann aufs Neue loskratzen.
  6. Zum Schluss ziehe vorsichtig die Klebestreifen vom Bild. Pass auf, dass deine Finger dabei ganz sauber sind, denn sonst hast du auf dem Rand vielleicht schwarze Flecken.
  7. Und schon ist dein Kratzbild fertig! Wenn du willst, kannst du noch den Rahmen verzieren, indem du Sticker oder Glitzersteine rundherum klebst, ihn bemalst oder beschriftest.

Luster mit Ofenaufsatz im Weißen Saal der Prunkräume der Residenz

Die Beleuchtung im DomQuartier war früher nur mit Kerzen möglich. Diese Kerzen steckten in Lampen, die von der Decke hängen und die man Luster nennt. Direkt vor dem Eingang zu den Prunkräumen findest du schon einen Luster, auf dem früher ca. 30 Kerzen brannten, heute sind es Glühbirnen. Auch in den Innenräumen gibt es solche Luster. Mit ihren geschliffenen Gläsern sind sie nicht nur wunderschön, sondern sie lassen das Licht noch heller erstrahlen. Aber schau einmal die Kristallgläser ganz genau an. Mache dabei die Augen ganz schmal und blinzle etwas. Was kannst du sehen? Ja genau, in den Gläsern blitzen immer wieder die Regenbogenfarben heraus.


Kristall-Kerzenständer im Audienzsaal der Prunkräume

Neben den Kristalllustern an den Decken gibt es auch schön verzierte Kerzenständer auf kleinen Tischen. Diese sind oft vor Spiegeln platziert. Warum wohl? Richtig, das Licht der Kerze reflektiert im Spiegel und somit hat man das Licht gleich doppelt. Dadurch wird es noch heller im Raum.

Die vielen Kerzen brachten aber nicht nur Helligkeit in die Räume, sondern auch Wärme und waren somit neben Ofen und Kamin eine zusätzliche Wärmequelle.

Während das „einfache Volk“ Talgkerzen verwendete, welche oft sehr ranzig stanken und stark rußten, hatten die reichen Leute Kerzen aus Bienenwachs. Diese Bienenwachskerzen wurden natürlich auch in den Prunkräumen im DomQuartier verwendet. Bestimmt hast du schon mal den Duft dieser Kerzen gerochen! Mich erinnert es immer an die Weihnachtszeit.

Mit ihrem Lichterspiel, der Wärme und dem guten Duft trugen die Kerzen sicherlich zur festlichen Stimmung bei!

 

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Ich seh‘, ich seh was du nicht siehst!

Ich seh‘, ich seh‘ was du nicht siehst – oder doch?

Wenn die Zeit zu Hause einmal richtig lang wird, kommt es sehr gelegen, etwas Neues zu entdecken. Auf der Seite des DomQuartiers seid ihr dafür richtig, denn da gibt es immer viel zu sehen – auch online.


An einzelnen Objekten des Museums lassen sich bei genauem Hinsehen oft noch versteckte Details aufspüren – so zum Beispiel in den Bildern der Residenzgalerie. In vielen der prachtvollen Gemälde gibt es eine Menge Kleinigkeiten, die man erst auf den zweiten Blick bemerkt. Und in manchen der Bilder kann man sogar eine ganz spezielle Besonderheit finden – sogenannte Pentimenti. Damit sind übermalte Stellen in einem Gemälde gemeint.

Pentimenti ist ein italienisches Wort und bedeutet so viel wie „Reuezüge“.
Das heißt natürlich nicht, dass der Maler es bereute, dass er das Bild gemalt hatte. Manchmal aber wurden Stellen in einem Bild vom Maler selbst übermalt. Gründe dafür waren zum Beispiel, dass er mit der Komposition des Bildes nicht zufrieden war, oder weil der Auftraggeber für den das Gemälde gemacht wurde eine Änderung wollte. Diese Übermalungen nennt man Reuezüge oder auch Pentimenti. Im Laufe der Zeit können durch den Alterungsprozess Pentimenti sichtbar werden und damit auch das, was der Maler vor vielen Jahren einmal übermalt hat. Spannend, oder?

Manche Pentimenti sind ohne technische Hilfsmittel erkennbar, andere können nur im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen zum Beispiel mithilfe von Infrarot-Aufnahmen nachgewiesen werden. Da sieht man sie dann meist besonders gut.
In der Sammlung der Residenzgalerie gibt es gleich mehrere Bilder bei denen Reuezüge sogar mit freiem Auge zu sehen sind. Eines dieser Bilder siehst du unten. Es wurde von Aelbert Cuyp, einem holländischen Maler, gemacht und heißt „Weide mit Kühen und Hirten“. Das Bild ist vermutlich schon über 370 Jahre alt! Aelbert Cuyp war nicht nur als Meister für Porträts und biblische Szenen bekannt, auch die „goldene Atmosphäre“ seiner Landschaftsbilder, wie man sie auch auf dem unteren Bild sehen kann, verhalf ihm zu seiner Berühmtheit.

Schau genau!
Betrachtet man das Bild ganz genau, kann man ein Pferd erkennen, das wie eine „Geisterfigur“ in dem Gemälde aufzutauchen scheint. Das ist der übermalte „Reuezug“.

Kannst du das Pferd entdecken?

Suchbild: Weide mit Kühen und Hirten

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Lösung: Weide mit Kühen und Hirten

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Albert Cuyp, Weide mit Kühen
Einige Tiere gibt es in diesem Bild zu entdecken, siehst Du auch das Pferd?

 

 

>> Hier gibt es weiterführende Informationen zu den Gemälden in der Residenzgalerie Salzburg.



Ein Windspiel aus Muscheln

Träume vom Strand und vom Meer!

Eine Vitrine unserer Kunst– und Wunderkammer im DomQuartier ist gefüllt mit wunderschönen Muscheln und Korallen.
In der Zeit des Barock, also vor 300 – 400 Jahren, waren die Menschen fasziniert von den unterschiedlichen Formen und Farben der Muscheln. Übrigens: Das Wort Barock hat auch mit diesen Meeresbewohnern zu tun. In den sog. Perlmuscheln wachsen zwischen den beiden Schalen Perlen heran. Sie sind sehr wertvoll und werden deshalb auch gerne als Schmuck getragen. Perlen, die jedoch nicht so schön geformt waren, also nicht rund gewachsen sind, wurden damals als barock bezeichnet.
Barock war also ein Schimpfwort für alle Dinge, die nicht der Norm entsprochen haben!


Was du alles für dein Windspiel brauchst:

  • Muscheln in unterschiedlicher Größe
  • einen längeren, dicken Holzstock und ein paar kurze, dünne Holzstäbe 
  • einen Spagat oder einen durchsichtigen Nylonfaden
  • eine stärkere Schnur, Kordel
  • Schere
  • Nähnadel
  • Nagel
  • Holzbrett
  • Maßband
  • Hammer

 

Anleitung mit Fotos:

Schritt 1

Beginne damit, die Muscheln mit einem Loch zu versehen. Du legst die Muschel auf ein Holzbrett oder auf einen festen Untergrund und klopfst vorsichtig mit dem Hammer auf die Nähnadel oder den Nagel, bis du die Muschel durchbohrt hast. Mache das Loch mittig, am oberen Ende der Schale. Bitte deine Eltern dir dabei zu helfen!

Schritt 2

Schneide die Schnur mit einer Länge von ca. 1,20m von der Rolle ab und beginne die Muscheln daran aufzufädeln. Mache bei jeder Muschel einen Knopf in die Schnur, damit sie nicht verrutschen kann.

Schritt 3

Du kannst die Länge der einzelnen Schnüre natürlich selbst bestimmen. Wir haben 9 Muscheln pro Reihe angebracht, in unterschiedlichen Abständen. Auch die Anzahl der Schnüre bleibt dir überlassen. Unser Windspiel bekommt drei Muschelreihen. Wenn du möchtest, kannst du auch noch bunte Perlen dazwischen fädeln.

Schritt 4

Damit sich die einzelnen Schnüre nicht verheddern, binde ans Ende jeweils noch einen kurzen Holzstock. Am oberen Holzstock befestigst du eine stärke Schnur / Kordel.

Das Windspiel kann sich nun in deinem Zimmer vor dem Fenster gut bewegen oder im Freien, wenn du es an einem Ast freischwebend anbringst – diese Möglichkeit siehst du hier am Foto!

Viel Freude mit deinem Windspiel!

 

Wir freuen uns auch über dein Feedback!

Schreib uns doch, wie es dir beim Basteln gegangen ist. Mache ein paar Fotos – so können wir sehen, wie du dein Windspiel gestaltet hast!
Schicke dazu ein E-Mail mit deinen Fotos oder einem kurzen Video an: office@domquartier.at

Oder poste es auf unserer Facebook  Seite oder in Instagram mit den Hashtags #DomQuartierSalzburg und #ClosedButActive

Viel Spaß beim Mitmachen!!

#ClosedButActive
#StayAtHome
#DomQuartierSalzburg


Licht- und Schattenspiele für den Muttertag

Denkt euch ein kleines Theaterstück für eure Mama aus und spielt es ihr am Sonntag vor!

„Muuhhhh“ brüllt die Kuh und drängt sich aus dem Stall in Richtung Weide. Man weiß eigentlich gar nicht welche Farbe ihr Fell hat? Was meint ihr – ist sie hellbraun oder dunkelbraun? Denn hinter dem Bauernhaus hat sich die Sonne versteckt und lässt den Vordergrund und auch die Kuh scherenschnittartig dunkel(fast schwarz) erscheinen.
Diese bäuerliche Szene zeigt auf der linken Seite vor dem Bauernhaus eine Mutter, die grad ihr aufgebrachtes Kind beruhigt und zwei Schweine die sich ausruhen.
Rechts sind zwei Kühe in Streit geraten, ihre Hörner haben sich ineinander verkeilt und ein Hirte versucht sie mit einem Stecken wieder auseinander zu bringen.
Schaut mal auf die Kuh mit dem hellbraunen Fell, die unseren Blick auf die Weide lenkt. Sie wird vom Morgenlicht bestrahlt, sodass ihr Ohr rosig durchsichtig erscheint.
Paulus Potter war berühmt für seine tollen Tierbilder, auch in diesem Gemälde sind die Kühe besser gemalt als die Menschen und außerdem war er erst 22 Jahre alt, als dieses Kunstwerk entstanden ist!

Lasst euch von dem Bild zu einer eigenen Tiergeschichte anregen und setzt diese anhand eines Schattentheaters um, mit etwas Phantasie und ein paar Materialien kann es schon losgehen.

 

Teil 1: Schattentheater

Materialien, die ihr dazu braucht:

  • Schuhkarton
  • Butterbrotpapier oder helles Backpapier
  • Schwarzes Papier (oder Drucker und Papier zum Ausdrucken)
  • Bleistift, schwarzer Stift
  • Holzstäbchen
  • Klebestreifen
  • Schere (eventuell auch Stanleymesser – nur unter Aufsicht von Erwachsenen!)
  • Lampe als Lichtquelle

 

Anleitung mit Fotos:

 Teil 2: Schlagschatten-Bilder

Wenn ein Gegenstand mit Licht bestrahlt wird, wirft er einen Schlagschatten, dieser kann ganz einfach nachgezeichnet werden.

Materialien, die ihr dazu braucht:

  • Papier
  • Stift
  • Lichtquelle

 

Anleitung mit Fotos:

 
In das Bild zoomen um Details noch besser zu erkennen.

Bild in Google Arts & Culture öffnen. 


Auf Besuch im Museum St. Peter

Wusstest du, dass die Erzabtei St. Peter in Salzburg das älteste durchgehend bestehende Kloster im deutschen Sprachraum ist?

Es wurde um 700 vom hl. Rupert gegründet und besteht seit dieser Zeit ohne Unterbrechung. Das sind über 1300 Jahre!


Claviorganum, Museum St. Peter

In einem Teil des DomQuartiers, im sogenannten Wallistrakt, ist das Museum St. Peter untergebracht. Hier können wunderbare Kunstschätze aus der Sammlung der Erzabtei bestaunt werden wie zum Beispiel das Claviorganum. Ein ganz besonderes Instrument, das genaugenommen aus drei verschiedenen Instrumenten besteht und eine Vielzahl an Klängen erzeugen kann.

St. Peter ist ein Benediktinerkloster.
Das heißt, die Mönche hier leben nach der Regel des hl. Benedikts von Nursia.
Ein Leitspruch steht dabei an oberster Stelle. Auf Latein heißt er „Ora et labora et lege“. Kannst du mithilfe des Kreuzworträtsels herausfinden was das auf Deutsch bedeutet?


 

Rembrandt Harmenszoon van Rijn, Betende alte Frau

 

Setze die Wörter, die du gefunden hast in die Befehlsform, dann erfährst du den Leitspruch.

_____________________  und  _____________________   und   _____________________.

 

Der Leitspruch „Ora et labora et lege“ bedeutet:
„Bete und arbeite und lese.“


Das Mädchen im blauen Seidenkleid

Schau genau! Deinen Adleraugen entgeht nichts und du löst gerne Rätsel? 

Dann haben wir für dich genau das Richtige! Kannst du die acht Unterschiede zwischen den Bildern entdecken?

Dieses Bild aus dem 19. Jahrhundert zeigt ein hübsches junges Mädchen im blauen Seidenkleid, es sitzt in der Natur, blickt den Betrachter direkt an und hält etwas verschämt einen Wiesenblumenstrauß in Händen.

Solche Gemälde waren wie die heutigen Selfies. Sie wurden angefertigt, um das Mädchen im besten „Licht“ dastehen zu lassen. Alle kleinen Symbole weisen darauf hin – die weiße Blume im Haar, das Kreuz als Anhänger der Kette und der bescheidene Blumenstrauß.

Suchbild: Mädchen im blauem Seidenkleid

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Lösung: Das Mädchen im blauen Seidenkleid

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Video zum Gemälde

Schaut mal was sich da alles ganz langsam an diesem Bild verändert.

 


Alles im Rahmen

Alles im Rahmen – wir basteln unseren eigenen Bilderrahmen

In der Sonne kann es momentan ganz schön warm werden. Da ist es angenehm, wenn man sich an einem kühleren Ort etwas erholen kann. Ein ganz besonderes Highlight des Rundgangs durch das DomQuartier ist jedes Mal der Besuch auf der Orgelempore des Salzburger Doms. Dort, in schwindelnder Höhe, ist es auch jetzt, wenn die Temperaturen steigen, immer schön kühl. Aber nicht nur das; von hier ist der Blick in die Kirche wirklich atemberaubend. Den wunderschönen Deckengemälden von Arsenio Mascagni und den kunstvollen Verzierungen aus Stuck ist man von hier aus so nahe wie sonst nirgends. Auch wenn man jetzt dort nicht hinkann, vielleicht bekommst du ja Lust das DomQuartier und diesen herrlichen Ausblick zu besuchen, sobald das Museum wieder geöffnet hat.

Ich möchte heute einen Zierrahmen aus Salzteig mit dir basteln. In unserem Fall ist es genaugenommen natürlich ein Bilderrahmen und keine Kartusche, aber von den Kartuschen des Doms kann man sich wunderbar inspirieren lassen.


Für den Salzteig brauchst du nur ganz wenige, einfache Zutaten:

  • eine Tasse – sie ist dein Messbecher. Ihre Größe richtet sich danach, wie viel Salzteig du machen möchtest. Ich empfehle dir eine kleine Tasse, da du ganz leicht und schnell einfach neuen Teig machen kannst, wenn du mehr brauchen solltest.
  • 2 Tassen Salz
  • 1 Tasse Mehl
  • 1 Tasse Wasser
  • eine Schüssel
  • eine Unterlage
  • Nudelholz
  • Buttermesser
  • Schaschlikspieße oder Zahnstocher
  • ein Foto oder Bild, das in den Rahmen hineinkommen soll
  • Schere
  • Kreppklebeband
  • ein Band zum Aufhängen

 

So, alles parat? Und los geht’s!