Die Residenz zu Salzburg diente den Fürsterzbischöfen über die Jahrhunderte hinweg als prunkvoller Amts- und Wohnsitz. Schon zur Barockzeit zählte sie zu den feudalsten Repräsentationsstätten im deutschsprachigen Raum. Heute gehört die Residenz im Herzen der Altstadt zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Salzburgs.
Der Rundgang führt durch kostbar ausgestattete Räumlichkeiten, die von der Lust der Herrscher zur Inszenierung zeugen.
Wie einst Gesandte fremder Fürsten, Staatsmänner und Hofbeamte zu einer Audienz beim Fürsterzbischof schritten, so begeht man noch heute die Appartements, vom beinahe 600 Quadratmeter großen Carabinierisaal durch die immer wertvoller ausgestatteten Räume: Rittersaal, Ratszimmer und Antecamera bis zum prunkvollen Höhepunkt, dem Audienzsaal. Der daran anschließende Privatbereich der Fürsterzbischöfe bestand aus dem Arbeitszimmer, dem Schatullenzimmer, dem Schlafzimmer mit Privataltar, der Schönen Galerie und weiteren Gesellschaftsräumen.
Zu den Kostbarkeiten zählen klassizistische Keramiköfen, venezianische Spiegel, Deckenfresken von Johann Michael Rottmayr, Kristallluster aus böhmischem Rauchglas, hochbarocke Deckenstucks mit Blattgold, wertvolle Uhren und Gemälde.

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